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Empörung in Kerzers

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Expertenbericht bringt es an den Tag: Kerzers kann nicht damit rechnen, dass der Kanton die prekären Verkehrsverhältnisse in unserem Dorf in den nächsten 30 Jahren zu lösen bereit ist. Anlässlich einer Sitzung der Planungskommission Kerzers vor bald 40 Jahren versprach uns ein Vertreter der Baudirektion im Hinblick auf die Sanierung des Bahnübergangs an der Murtenstrasse: «Wir investieren das Geld sehr viel besser in eine Ortsumfahrung statt in eine Unterführung.» Seither ist sehr viel Wasser die Bibera hinuntergeflossen, und der Verkehr hat sich um ein Vielfaches vermehrt, aber in Sachen Lösung der Verkehrsprobleme ist trotz vielen Anläufen seitens der Gemeinde nichts passiert.

Nun gut: Der Expertenbericht ist eine Sache, die politische Umsetzung steht auf einem andern Blatt. Tatsächlich sind wir in Kerzers nicht die Einzigen, welche unsere Hoffnung auf eine Umfahrung gesetzt haben. Vermutlich sind wir aber die Einzigen mit der folgenden speziellen Situation:

Unsere Ortsumfahrung ist dank dem gewaltigen Viadukt zu drei Vierteln realisiert. Leider fehlt aber gerade das Stück, welches uns am meisten Schwierigkeiten bereitet: die Achse Lyss–Murten, welche von den schweren Brummern seit einigen Jahren vermehrt als Transportkorridor benützt wird. Mit relativ geringem Aufwand könnte das fehlende Stück ergänzt werden.

Es gibt im ganzen Kanton kaum einen Bahnübergang mit einer annähernd gleich grossen Kreuzungsfrequenz wie den Bahnübergang an der Murtenstrasse, wo sich die BN-Linie mit dem Transitkorridor Lyss–Murten kreuzt.

Für die Ortsumfahrung ist das Trassee seit 40 Jahren ausgespart, das Land bereits im Besitz des Kantons.

Ich stelle mir vor, dass sich die Mühe lohnen würde, im Anschluss an den vorliegenden Expertenbericht das gleiche Büro zu beauftragen, die Situation Kerzers vertieft zu analysieren, bevor aus der generellen Studie die politischen Schlüsse gezogen werden.

«Schwierigkeiten bereitet die Achse Lyss–Murten, welche von schweren Brummern seit einigen Jahren vermehrt genutzt wird.»

 

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