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En garde!

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Für dich erlebt

Autor: Lea Truttmann

En garde!

Fechten gehört zu den ältesten Wettkämpfen der Menschheit, schon in der Antike betrieb man eine Art von Fechtsport. Im Schulsportunterricht hatten wir die Möglichkeit, uns noch unbekannte Sportarten kennenzulernen. Sofort entschied ich mich für das Fechten, war ich doch schon lange fasziniert von fechtenden Leuten in Filmen wie zum Beispiel «Die Drei Musketiere» oder «Fluch der Karibik».

Im Fechtclub Bern erhielt ich dann zusammen mit einer Gruppe von anderen Neugierigen eine kurze Einführung in diese ganz besondere Sportart. Zuallererst wurde uns die weisse Schutzkleidung ausgehändigt. Man muss jede Menge Kleider tragen, wenn man fechten will, und kommt unter dieser Kleidung, die aus Brustschutz, Weste, Jacke, Hose, Handschuh und obligatorischer Maske besteht, ganz schön ins Schwitzen. Nachdem wir uns alle in die ungewohnte Kleidung gezwängt und ein paar Aufwärmübungen hinter uns gebracht hatten, wurden wir aufgefordert, uns in eine Reihe zu stellen.

Ein Fechttraining findet normalerweise in einer eigens dafür ausgestatten Halle statt, gefochten wird auf der sogenannten Planche, auch Fechtbahn genannt. Um die Treffer zu zählen, ist die Waffe mit einem Kabel an eine elektronische Trefferanzeige angeschlossen.

In einer Reihe stehend, übten wir dann die ersten Grundpositionen: Arm- und Beinhaltung, Ausfallschritt, Vor- und Rückwärtsgehen. Das sieht immer alles so wunderbar einfach aus, ist aber in dieser ganzen Schutzkleidung gar nicht so einfach. Ausserdem ist die Sicht durch die Maske etwas eingeschränkt. Da diese Einführungslektion leider nicht sehr lange dauerte, konnten wir nicht damit beginnen, ernsthafte Techniken zu erlernen.

Wir durften aber ausprobieren, wie es sich anfühlt, auf der Planche zu stehen, an die Trefferanzeige angeschlossen zu sein und gegen jemanden anzutreten. So fochten wir reihum jeder gegen jeden. Dabei bemerkte man schnell selber, wie genau der Degen gehalten werden muss und wie man am besten «zusticht».

Am Ende der Lektion klagten wir alle über Schweissausbrüche und Armmuskelkater. Ganz so leichtfüssig und elegant wie bei den Profis hatte es bei uns natürlich nicht ausgesehen. Es war aber ein Riesenspass und für mich eine völlig neue Art von Bewegung. Ich habe den Muskelkater in meinen Arm noch etwa eine halbe Woche lang gespürt.

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