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Ende November gehts weiter

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Ende November gehts weiter

Bauarbeiten für «Zentrum Kerzers» werden wieder aufgenommen

Nach einer jahrelangen Planungsphase haben im vergangenen Frühling die Bauarbeiten für das «Zentrum Kerzers» begonnen, um kurze Zeit später wieder eingestellt zu werden. Gemäss der Bauherrschaft soll es Ende November weitergehen.

Von CORINNE AEBERHARD

«Baustopp» mutmassten die einen, «Geldmangel der Unternehmer» die anderen, weshalb es mit dem Bau des Wohn- und Geschäftshauses «Zentrum Kerzers» nicht vorwärts geht.

An die grosse Lücke oder den «Sandkasten» mitten im Dorf, wie es Gemeindeschreiber Erich Hirt nennt, hat man sich beinahe schon gewöhnt.

Ein behördlich verfügter Baustopp wurde nicht verhängt, wie Hirt sagt. Hingegen «ist die Gemeinde offiziell nicht informiert, weshalb die Bauarbeiten ruhen», gibt er Auskunft.

Bei der Bauherrschaft, der Interbau AG in Kerzers, bestätigt man, dass es Probleme gab.

Nachdem verschiedene geplante Projekte nicht realisiert werden konnten – unter anderem auch aus finanziellen Gründen -, entstand im Laufe der Jahre auf dem Bauplatz neben der Apotheke immer mehr ein Urwald.
Im September 2001 legte die Interbau AG aus Kerzers wiederum ein Projekt öffentlich auf. Es handelte sich dabei um ein Wohn- und Geschäftshaus.
Ein Schild am Rande des Bauplatzes macht derzeit darauf aufmerksam, dass das Zentrum in der zweiten Hälfte dieses Jahres bezugsbereit sein sollte. Zum aktuellen Zeitpunkt ist es immer noch nicht viel mehr als eine Baugrube.

Finanzierung war nicht geklärt

Dabei sah es im vergangenen Frühjahr danach aus, als ob die Lücke im Dorf bald aufgefüllt würde. Im März begannen die Arbeiten. Innert Kürze war der Platz teilweise gerodet und ein Fundament erstellt. Doch dann ruhten die Arbeiten plötzlich wieder, nichts bewegte sich mehr. Seit Monaten stehen die Baumaschinen herum.

In der Tat sei es plötzlich sehr schnell gegangen, «fast zu schnell», wie Architekt Olivier Dürig von der Interbau AG sagt. Einige Fragen betreffend die Finanzierung seien noch nicht geklärt gewesen. Es dauere heutzutage lange, bis ein solches Bauvorhaben finanziert sei. Vielfach werde es von den Banken verzögert.

Das wiederum hatte Einfluss auf die Regelung, welche die Bauherrschaft und die Grundstückeigentümer betreffend das Stockwerkeigentum treffen mussten, wie Dürig ausführt.

Das Bauland gehört Rolf und Verena Frehner, welche unmittelbar neben der Parzelle in Kerzers die Apotheke führen. Sie hatten das Land im Jahr 2001 erworben. Damals interessierte sich auch die Landi für den Bauplatz, um darauf ihren neuen Markt zu bauen. Zwischenzeitlich wurde dieser eingangs Kerzers erstellt und eröffnet.

In einem Jahr fertig

Die Probleme seien mittlerweile gelöst und gemäss Dürig sollen die Bauarbeiten für das «Zentrum Kerzers» Ende November wieder aufgenommen werden.

Entstehen soll das bereits im 2001 öffentlich aufgelegte Projekt. Es handelt sich dabei um ein zweistöckiges Wohn- und Geschäftshaus. In einer weiteren Baueingabe im Jahr 2002 wurde entschieden, das Gebäude von der Strasse weg nach hinten zu bauen, damit es vor dem Gebäude einen Vorplatz gibt.

Im Erdgeschoss sollen Ladengeschäfte einziehen. Gemäss Dürig wird der Detaillist mit Migros-Produkten, welcher bereits im angrenzenden Geschäftshaus ist, umziehen. Weiter wird ein Denner-Satellit einen Laden betreiben. Zudem gibts eine Cafeteria. Im ersten Stock sind eine Arztpraxis sowie Büroräumlichkeiten geplant. In diesem Bereich ist noch nicht alles vergeben. Das zweite Stockwerk wird mit Wohnungen bestückt. Für diese hat die Bauherrschaft definitive Kaufzusagen.

Olivier Dürig rechnet mit einer Bauphase von zehn bis zwölf Monaten.

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