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Endlich auch mal hupen

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Am frühen Freitagabend in Freiburg. Mit dem Wissen, dass um 22 Uhr so oder so gehupt wird, mache ich mich auf den Weg zum Public Viewing in der Blue Factory. Klar, Spanien gegen Portugal – deren Fans sind sozusagen die Verkörperung des Autokorsos durch die Stadt. Sie werden es sich bei einem Sieg nicht nehmen lassen, die Freiburger herzhaft hören und spüren zu lassen, dass zwei Seelen in ihrer Brust schlagen. Wenn man in dieser Ach-so-geordneten-Schweiz mal hupen kann, darf man sich diese Chance nicht entgehen lassen. (Es werden dann vor allem die Portugiesen sein, die das 3:3 und das Pünktchen gegen Spanien wie einen Sieg feiern und wie die Wilden hupen. So weit, so richtig vorhergesagt: Es gibt immer einen Grund.)

Aber momentan ist erst das 17-Uhr-Spiel fertig und trotzdem werden erste Autohupen betätigt. Ich bin sicher, die Frau dort im Auto an der Ampel hat sich WM für WM darauf gefreut, auch mal herzhaft hupen zu dürfen, wenn dann ihr Heimatland mal im Einsatz steht. Jetzt ist es so weit: Sie hupt und lichthupt und hat ihre Marokkofahne ins Fenster gehängt, die beim Losfahren lustig flattert. Logisch – immerhin hat Marokko das einzige Tor der Partie erzielt.

Nur sollte ihr doch bitte jemand sagen, dass entscheidende Eigentore nicht wirklich feier- und hupwürdig sind. Auch wenn es Aziz Bouhaddouz in der 95. Minute mit einem tollen Hechtkopfball erzielt hat. Und auch nicht, wenn man damit Spaniern und Portugiesen zeigen kann, dass es in Freiburg auch Marokkaner gibt. Solche, die auch nach Eigentoren feiern.

Wie gesagt: Es gibt immer einen Grund.

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