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Endspurt für das grösste Fest im Bezirk

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Der Festplatz ist nicht zu übersehen: Eingangs St. Silvester auf der rechten Seite stehen Festzelte in verschiedenen Grössen. Gleich dahinter ist der Scheibenstand für die 300-Meter-Schützen eingerichtet und auch der Pistolenstand ist in der Nähe. Auf einem rund zwölf Hektaren grossen Gelände arbeiten bis zu 35 Helfer pro Tag. Sie befinden sich im Endspurt. Denn morgen fängt mit dem Vorschiessen die 2014er-Ausgabe des grössten Volksfestes im Bezirk an.

Feierliche Eröffnung

Als Neuigkeit bei diesem Traditionsanlass veranstaltet die Schützengesellschaft St. Silvester morgen Abend einen Auftaktanlass mit rund 400 Gästen. Eingeladen sind Sponsoren, Gönner, Delegierte aus Schützenkreisen, Anwohner, Landbesitzer und Behörden. Zehn Persönlichkeiten kommt die Ehre zu, die ersten zehn Schüsse abzufeuern und so das Schützenfest zu eröffnen. Darunter sind André Blattmann, Chef der Schweizer Armee, Katharina Thalmann, Grossratspräsidentin, und Staatsrat Erwin Jutzet.

«Das Vorschiessen ist die Generalprobe», sagt OK-Präsident Marcel Clément. «Das hilft uns, um allenfalls am Ablauf noch Kleinigkeiten zu verbessern.» Bis zu 300 Schützen treten am ersten Wochenende an, darunter auch viele, die am Hauptwochenende als Helfer im Einsatz sind. Als Gastsektionen zeigen 50 Schützen aus Treyvaux, Le Mouret und Charmey ihr Können.

Für St. Silvester ist es das vierte Feldschiessen: Vor 50 Jahren war das Dorf bereits Austragungsort, dann wieder 1982 und 2000. Vor drei Jahren haben sich die Schützen für eine erneute Kandidatur entschieden. Aus den Erfahrungen früherer Jahre hat das OK gelernt: Das ganze Festgelände ist auf Schlechtwetter angelegt. Den Grund verrät Daniel Clément, Präsident des Schützenvereins und Vize-OK-Präsident: «Wir hatten bisher immer Regen.» Die Organisation sei eine Ehre, aber auch eine grosse Herausforderung, sagt Marcel Clément. Der St. Silvestner Verein ist mit 40 Aktivschützen und 120 Feldschützen eher klein. «Das ganze Dorf trägt den Anlass mit.» Für Marcel Clément ist das diesjährige Feldschiessen auch als Schütze etwas Besonderes: Es ist das 50., an dem er teilnimmt; das erste hat er vor 50 Jahren in St. Silvester absolviert. Auch der älteste Aktivschütze im Heimklub, Alois Mauron, blickt mit Spannung und Freude auf das Fest. Er ist 78 Jahre alt und erlebt sein 42. Feldschiessen. Mindestens 60 Punkte hat er sich zum Ziel gesetzt, auch wenn er Probleme mit den Augen hat. Alois Mauron ist einer der vielen Helfer am Fest. Die Personalfrage sei das Schwierigste, erklärt der OK-Präsident. Es sind rund 1400 Einsätze von sechs bis acht Stunden nötig, damit alles reibungslos läuft. Bis auf wenige Lücken hat das OK die 800 Helfer dafür gefunden. «Ich bin froh darüber und spreche ihnen schon heute ein grosses Merci aus.» Die Helfer werden mit fünf Franken pro Stunde entlöhnt. Das Feldschiessen hat ein Budget von 640 000 Franken. Die Ausgaben werden durch die Sponsorenbeträge, die Tombola sowie die Einnahmen aus der Festwirtschaft gedeckt.

Bus hat sich bewährt

Vor 14 Jahren ist in St. Silvester der Feldschiessen-Shuttlebus eingeführt worden–ein Angebot, das sich sehr bewährt hat. Das OK hat sich Gedanken über den Alkoholkonsum gemacht. Erfahrungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass gerade viele Jugendliche bereits bei der Hinfahrt im Bus reichlich Alkohol konsumierten und schon angetrunken zum Festplatz kamen. «Wir wollten dem einen Riegel vorschieben», sagt Daniel Clément. Es ist deshalb dieses Jahr untersagt, in den Bussen Getränke mitzuführen.

Programm

Stromstoss-Örgeler, Schilcher Alpenparty

Am Abend des Vorschiessens, am Samstag, 24. Mai, treten die Stromstoss-Örgeler auf, danach legt DJ Black Lake Rocker auf. Am Donnerstag, 29. Mai, findet ein Lotto statt, am Freitag und Samstag, 30. und 31. Mai, gibt es im Festzelt Unterhaltung mit der Schilcher Alpenparty. Am 1. Juni treten Rudi’s Oberkrainer auf. Am Feldschiessen-Sonntag stehen ein Feldgottesdienst und ein Bankett mit geladenen Gästen auf dem Programm.im

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