Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Endstation Sarnen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist kurz nach 19  Uhr, als sich die Obwaldner Spieler zu einer Jubeltraube formierten. Mit einer ganz starken Darbietung hatte sich Ad Astra Sarnen im vierten Spiel der Best-of-5-Serie im Playoff-Viertelfinal soeben verdient mit dem Sprung ins Halbfinale belohnt. Der Favorit liess für einmal seinen Gegner überhaupt nicht ins Spiel kommen und räumte bereits im Mitteldrittel sämtliche Zweifel über den Spielausgang aus dem Weg. Aufgrund der starken Defensivarbeit der Gäste hatte sich vom Heimteam lediglich Basil Aerschmann ins Torprotokoll eintragen können. Der zwischenzeitliche 1:3-Anschlusstreffer brachte die Hoffnung nur marginal in die mit 563 Zuschauern einmal mehr blendend besuchte Heilig-Kreuz-Halle zurück. Floorball Freiburgs scheidender Trainer Richard Kaeser fand für die abgeklärte Leistung der Innerschweizer denn auch nur lobende Worte: «Schlussendlich hat sich in dieser Serie das bessere Team durchgesetzt, das muss man ehrlich zugeben. Wir hatten das Ziel, den Qualifikationssieger zu fordern – das ist uns mit dem Heimsieg und den knappen Auswärtsspielen gelungen. Schlussendlich sind wir an einem sehr guten Sarnen gescheitert.»

«Hat Spass gemacht»

Für den Erfolgstrainer war es nach acht ereignisreichen Jahren der letzte Auftritt an der Bande der Saanestädter. Nach dem Aufstieg von der 1. Liga in die Nationalliga B führte er den Verein gleich zwei Mal in Folge sensationell in die Playoffs und erreichte dabei in der vergangenen Saison gar das Halbfinale. Damals musste man sich erst dem Aufstiegsaspiranten Basel Regio geschlagen geben. «Ein Aufstieg als Einheimischer mit der Mannschaft seines Herzens ist etwas vom Höchsten, das man als Trainer erreichen kann. Aber auch die ganz unterschiedlichen Begegnungen mit den Fans, den Leuten und den Vorstandsmitgliedern gehören zu den bleibenden Momenten», blickt Kaeser zurück. Während der langjährigen Amtszeit ist dem vierzigjährigen Sensler zudem die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Staffmitgliedern in Erinnerung geblieben. «Man hat sich im Sommer zusammengesetzt, Ziele definiert, ein Programm zusammengestellt, die Ärmel hochgekrempelt und Gas gegeben. Mit ambitionierten Leuten immer wieder aufs Neue eine Saison vorzubereiten, hat richtig Spass gemacht.» Mit dem Trainerduo Stefan Hayoz und Marc-André Schorno hat der Klub bereits die designierten Nachfolger für die Saison 2019/20 bekannt gegeben. Präsident David Krienbühl ist stolz, dass für die Trainerposition erneut eine Freiburger Lösung gefunden werden konnte.

«Saisonziel erreicht»

Während Freiburg im ersten NLB-Jahr mit dem fünften Schlussrang nahezu ohne Probleme die Playoffs erreicht hatte, gestaltete sich dieses Unterfangen in der viel zitierten Saison der Bestätigung deutlich komplizierter. Die Westschweizer fanden sich nach einer durchzogenen Vorrunde zunächst unter dem Trennstrich wieder. Ein ernstes Teamgespräch nach der Niederlage am 10. Spieltag in Davos und die Umstellung auf eine defensivere Ausrichtung brachte die Mannschaft wieder in die Spur. «Um aus einem Loch zu kommen, gibt es kein Zaubermittel. Wir haben es aber geschafft. Mit Reto Lüthi und Peter Weibel hatte ich Leute mit unglaublicher Berufs- und Sporterfahrung an der Bande. Zusammen haben wir die richtigen Worte gefunden. Die Mannschaft hatte aber bereits vor den Gesprächen Charakter gezeigt», erklärt Kaeser den Umschwung. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd in der Rückrunde sind die Freiburger schliesslich auf den allerletzten Drücker unter die besten Acht der Liga gerutscht. Dank einem Tor von Michele Weibel in der Überzeit gegen Altdorf konnte das ausgerufene Saisonziel doch noch realisiert werden. Über diese Tatsache freute sich auch Freiburgs Präsident David Krienbühl: «Insgesamt war es eine super Spielzeit. Am Anfang hatten wir Schwierigkeiten, doch am Schluss haben wir uns für die Playoffs qualifiziert und somit das Saisonziel erreicht.»

Wie und wo es für Richard Kaeser in Sachen Unihockey nun weitergeht, blieb kurz nach der aufwühlenden Serie gegen Sarnen verständlicherweise noch offen. «Der einzige Plan, den ich im Moment habe, ist, am Sonntag die Zeit mit der Familie zu geniessen.»

telegramm

Freiburg – Ad Astra Sarnen 1:9 (1:3,0:2,0:4)

Heilig-Kreuz-Halle. 563 Zuschauer. – SR: Schüpbach/Studer. Tore: 8. R. Schöni (C.  von Wyl) 0:1, 9. Markström (Höltschi) 0:2, 12. J. von Wyl (B. von Wyl) 0:3, 18. Aerschmann (Brodard) 1:3, 29. Furrer (Höltschi) 1:4, 37. Markström (R. Schöni) 1:5, 47. Eronen (Abegg) 1:6, 49. Liikanen (Markström) 1:7, 51. M. Schöni 1:8, 57. Furrer (R. Schöni) 1:9. Strafen: 4-mal 2  Min. gegen Freiburg, 2-mal 2 Min. gegen Sarnen.

Floorball Freiburg: Krattinger; Weibel, Aerschmann, Schneeberger, Frischknecht, Köstinger, Staub, Barbey, Roulin, T.  Zürcher, Müller, Stirnimann, Hayoz, M.  Zürcher, Kaeser, Brodard, Streit, Charrière, Andrey.

Männer. NLB. Playoff-Viertelfinals (best of 5): Freiburg – Sarnen 1:9. – Endstand Serie 1:3. Davos-Klosters – Ticino Unihockey 9:2. – Stand Serie 2:2. – Bereits für den Halbfinal qualifiziert waren Basel Regio (3:0 gegen Gordola) und Thurgau (3:0 gegen Langenthal Aarwangen).

«Wir hatten das Ziel, den Qualifikationssieger zu fordern – das ist uns mit dem Heimsieg und den knappen Auswärtsspielen gelungen.»

Richard Kaeser

Trainer Floorball Freiburg

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema