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Energie: Sensler nehmen ihre Verantwortung wahr

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Energie: Sensler nehmen ihre Verantwortung wahr

Die Groupe E, die Gemeinden Plasselb und Plaffeien haben seriös, ausführlich und auf viele Arten über das anstehende Windenergieprojekt auf dem Schwyberg informiert und den Demokratieprozess vorangetrieben. Nur: Wo war an diesen Veranstaltungen Leserbriefschreiber Bernard Aebischer aus Schmitten? (FN vom 29. Juli). Nicht gesehen. Nun will er sich als Leserbriefschreiber gegen das Projekt, gegen die Promotoren und gegen die Politiker auf billige Art profilieren.

Wenn man ein Projekt verhindern will, dann verlangt man immer neue Studien, Konzepte, globales Denken, vertiefte Demokratieprozesse und vieles mehr. Vorschläge für die Lösung unseres Engpasses in der künftigen Strompolitik findet man im erwähnten Leserbrief nicht. Wenn er nun das Windkraftwerk Mont Crosin (10-jährig, ältere Technologie, kleinere Räder) mit der neuesten Technologie auf dem Schwyberg vergleicht, so ist dies etwa so, wie man die Leistung eines heutigen Natels mit einem Handy aus dem Jahr 1999 vergleicht. Dagegen sein ist ja einfacher, als konstruktiv eine Lösung vorzuschlagen.

Ein Politiker – vom Gemeinderat bis zum Bundesrat – muss im Laufe seiner Karriere in unterschiedlichen Funktionen hunderte Mal Stellung beziehen. Es gehört schon eine grosse Portion Unanständigkeit dazu, einem Politiker vorzuwerfen, er habe zu einem Thema Stellung genommen. Man kommt nicht um den Eindruck herum, dass da eine gewisse persönliche Frustration zum Ausdruck kommt. Übrigens: Die CSP Freiburg erklärt ganz klar, dass sie für die Förderung der erneuerbaren Energie ist, dazu gehört auch die Windenergie. CSP-Mitglied Bernard Aebischer verlässt nun die offizielle CSP-Doktrin.

Ich kann aber nur sagen: Sensebezirk, erwache! Nimm deine Verantwortung in der Energiepolitik wahr und schiebe die Stromproduktion nicht feige auf andere. Das Windenergieprojekt auf dem Schwyberg, wie ich es vor acht Jahren schon vorgeschlagen habe, geht in die richtige Richtung. Und wer verlangt, dass wir Strom sparen und andere Möglichkeiten der Stromproduktion prüfen sollen, soll selber zeigen, wo er persönlich Strom spart (mindestens 35 %, um den Atomstrom zu kompensieren) und soll selber konkret aufzeigen, wie unser Strom für die künftigen Generationen, die Familien, die KMU’s, Industrie und Physiotherapiepraxen produziert werden soll. Alles andere ist unseriöses Gefasel und Populismus.

Ruedi Vonlanthen, Grossrat, Giffers

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