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Energiestrategie

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Meinungsbeitrag zur künftigen Energiestrategie der Schweiz

Jetzt wissen wir’s. Bei einem Unfall im AKW Mühleberg mit Auswirkungen auf den auf 50 Kilometer erweiterten Sicherheitsradius haben wir Jod-Tabletten einzunehmen. Mit seiner Betriebszeit von über 40 Jahren (international üblich sind 23 Jahre) stellt das AKW Mühleberg aufgrund überholter Struktur sowie Störungsanfälligkeit und Mängeln eine zunehmend ernste Gefahr dar. Buchhalterisch müsste es längst abgeschrieben sein. Die Mittel der Fonds für Stilllegung, Abbau und Entsorgung müssten dafür eigentlich genügen. Längst erfolgten jedoch aufgrund von falschen Kostenschätzungen zu wenig Einzahlungen und Reservebildung durch die Betreiber. Hoher Investitionsbedarf ist nun von diesen angesagt, welcher zum Teil von den Steuerzahlern zu berappen sei.

Solange die Sicherheit unserer AKWs gewährleistet ist, werden sie nicht abgeschaltet. Dabei gibt es hier 100 Prozent Sicherheit überhaupt nicht. Für die geografisch kleinräumige Schweiz bilden die Atomkraftwerke grosse Gefahren und Risiken. Zur Sicherung der existenziellen Grundlagen von Land, Leben und Leuten muss nachhaltiger Schutz Priorität haben; dies vor der Sicherheit der Stromversorgung. Diese kann durch erneuerbare Energie und Stromimport beschafft werden. Denn Unabhängigkeit vom Ausland haben zu wollen, ist auch in Zukunft nicht realistisch. Stromanbieter werden weiterhin an der Teilnahme am Strommarkt Geld verdienen wollen. Dies umso mehr, als im nahen und fernen Ausland je länger desto mehr günstige Überkapazitäten zur Verfügung stehen. Global gesehen wird zudem auf Dauer international die Versorgung über grenzenlos zur Verfügung stehende Sonnenenergie aus dem Sonnengürtel der Erde (Nordafrika, Mittlerer Osten) Tatsache werden.

In unserer Energiestrategie die Kosten von Veränderungen im Strombereich einmal mehr durch Preiserhöhung den Haushalten (mit angeblich nur Fr. 100.- pro Jahr) zu belasten, ist verwerflich. Wann wird endlich Ernst gemacht mit der Korrektur des Bildes der Schweiz als Hochpreisinsel und mit der Anpassung der Löhne an die unverhältnismässig steigenden Umsätze und Gewinne?

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