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Engagement und Ideen statt Subventionen

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Grüne Wiesen, darauf still und bedächtig grasende Kühe zwischen sanften Hügeln. Oder goldene Getreidemeere und ertragreiche Gemüsegärten in der Ebene. So stellen sich heute viele Menschen in den städtischen Gebieten oder Agglomerationen das Landleben vor, ein Postkartenidyll. Auf der anderen Seite muss sich die Landbevölkerung häufig den Vorwurf gefallen lassen, sie sei nicht besonders innovativ, mache dank gut ausgebauten Subventionssystemen gerne und politisch erfolgreich die hohle Hand und reagiere auf die ständigen gesellschaftlichen Veränderungen auf der Welt mit Ablehnung oder mindestens Desinteresse. Doch es gibt sie: die Ausnahmen. Sie sind durchaus zahlreich und nicht selten originell, doch manchmal sind ihre Anstrengungen nicht so offensichtlich.

In den Dörfern und Kleinstädten innerhalb des Naturparks Gantrisch im Grenzgebiet des Kantons Bern zum Kanton Freiburg betreiben viele Menschen eine moderne und innovative Wirtschaft auf dem Lande. Sie geht weit über die Grenzen der klassischen Landwirtschaft hinaus. Die Akteure sind erfinderisch und nutzen die Möglichkeiten und Vorzüge des Lebens auf dem Lande. Sie versuchen, die Nachteile der Landgebiete, namentlich die Strukturschwäche, auszugleichen, ja sogar in einen Vorteil für die Bevölkerung umzukehren. Damit sichert dieser Geist der Innovation einem Teil der ländlichen Bevölkerung ein Auskommen und hält der ständig schwelenden Landflucht entgegen.

Die Bernische Nachbarschaft blüht und gedeiht. Die Freiburger Nachrichten haben in dieser Sonderausgabe eine Reihe von Beispielen herausgepickt und Menschen besucht, die dem offenen oder versteckten Vorwurf der Subventionshascherei aus den Städten mit persönlichem Engagement und innovativen Ideen begegnen. Es sind mutige Menschen, die ihre Ideen ungeachtet des allfälligen Widerstandes ihrer Berufskollegen und der Reserviertheit der Bevölkerung durchziehen. Sie mögen nicht die Einzigen sein, denn es gibt viele Beispiele von Innovation an vielen Orten des Landes und in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen, doch ihre Bemühungen könnten andere Menschen animieren, gute Ideen nicht nur zu entwickeln, sondern sie auch couragiert umzusetzen.

Agrotourismus ist für viele Bauern ein erster Schritt weg von der klassischen Landwirtschaft. Schlafen im Stroh oder ähnliche Dienstleistungen bieten heute viele Hofbesitzer an. Doch derBarfusswegin Riggisberg macht den Aufenthalt auf dem Hof zu einer besonderen Erfahrung. Eine andere Bäuerin stellt ihren Hof fürJodelkursezur Verfügung und führt Kinder und Erwachsene in die Geheimnisse des Jodelns ein. EinVollblutmüllerverarbeitet die Produkte aus der lokalen Landwirtschaft im Gantrischgebiet zu verschiedenen Produkten mit dem Label des Naturparks. Zwei junge Frauen führen eineSpielgruppeauf einem Bauernhof und bringen den Kindern auf eine lockere Art das Leben auf dem Lande näher. Es gibt in der Region Bauern, die aus ihrem eigenen KohlSauerkrautherstellen. Sie sorgen so dafür, dass eine traditionsreiche und gesunde Speise nicht vergessen geht und sie die Kontrolle über den ganzen Produktionsprozess behalten. In den gewellten Anhöhen oberhalb von Riggisberg schliesslich weiden neben Rindern und Schafen seit zehn Jahren 100Alpakas, lamaähnliche Tiere mit einem hohen Nutzen für den Besitzer und dem ultimativen Jöh-Faktor.

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