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Entdeckungsreise am Neuenburgersee

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Es gibt viele Gründe, das traditionell Ende Juli, Anfang August stattfindende Estivale zu besuchen. Da ist die einmalige Lage direkt am See mit Blick bis hinüber nach Neuenburg oder die familiäre Atmosphäre, welche vom ortsansässigen Organisationskomitee verbreitet wird.

Da ist aber auch jedes Jahr–nun bereits zum 24. Mal–ein musikalisches Programm, das für vielerlei Geschmäcker etwas zu bieten hat. Eine feste Grösse für das frankofone Publikum ist Pascal Obispo, der am Sonntagabend in Estavayer auftritt. Der Lieder- und Textschreiber sowie Sänger hat mit seinem neunten Album «Le Grand Amour» erneut in wenigen Wochen Platinstatus erreicht. Der Franzose fügt mit diesem Album seinem grossen Repertoire einige weitere potenzielle Klassiker hinzu, die durch Melodiosität und Emotionen gekennzeichnet sind. Da er dem deutschsprachigen Publikum wenig bekannt ist, wäre dies der Moment, ihn kennenzulernen.

Ähnliches gilt für zwei Vertreterinnen aus Belgien: die Hip-Hopperin Coely am Freitagabend oder die eher romantische Stimme von Noa Moon am Sonntag unmittelbar vor Obispo.

Mission «Impossible»

Doch auch dem französischsprachigen Publikum bietet das Festival immer wieder Entdeckungen von jenseits der Saane. Dieses Jahr gilt dies besonders für William White. Der Winterthurer mit Herkunftsland Barbados lädt zum Festivalabschluss ein zu einem musikalischen Spaziergang irgendwo zwischen Bob Marley, Marvin Gaye, Sam Cooke und Curtis Mayfield. Auch er bringt ein neues Album mit, «Open Country», auf dem er sein Talent als Songwriter unter Beweis stellt.

Der ganz grosse Name auf dem Festivalprogramm ist aber unzweifelhaft der Engländer James Arthur. Der Sieger der britischen Casting-Show X-Factor des Jahres 2012 geht längst eigene musikalische Wege. International bekannt mit seinem Hit «Impossible» bewegt er sich zwischen Soul und Hip-Hop.

Neue Wege geht auch das Estivale selber mit der Eröffnung am Donnerstag, die erstmals einen ganzen Abend lang dem Hip-Hop gewidmet ist. Nach der Belgierin Coely garantieren der Franzose Youssoupha und die amerikanischen Method Man & Redman für Stimmung.

Die kleine Bühne am See ist wie beim Estivale üblich zu 100 Prozent in Schweizer Hand. Mehr noch: Das Festival gibt zwei Freiburger Bands eine Auftrittsmöglichkeit: Marvin und Dirty Sound Magnet.

Eine Eigenheit von Estivale ist es, dass der 1. August gratis ist und als Bundesfeier der Gemeinde gilt. Dirty Sound Magnet treten da nach dem Feuerwerk auf.

Ungewöhnlich ist, dass das Festival dieses Jahr an einem Sonntag gegen Mitternacht zu Ende geht.

Zahlen und Fakten

Noch Tickets für alle Abende erhältlich

James Arthur am Samstag und Pascal Obispo am Sonntag scheinen Garanten dafür, dass das Estivale in Estavayer-le-Lac auch dieses Jahr beim Publikum zieht. Gestern Dienstag waren allerdings für jeden Abend noch Tickets erhältlich. Ausverkauft waren lediglich die Zwei- und Dreitagespässe–ein Zeichen dafür, dass viele Besucher mehr wegen dem Festival als wegen einzelnen Künstlern nach Estavayer reisen. Die Preise bewegen sich pro Abend um 50 Franken.

Das Estivale bietet gleich vor dem Festival-Gelände einen kleinen Camping-Platz für Besucher mit Tickets. Die Übernachtung kostet sieben Franken. Die Anfahrt zum Gelände auf der Place Nova Friburgo ist per Auto, Bahn, Bus oder Schiff möglich. Die Organisatoren empfehlen Car-Sharing. Auf dem Gelände sind diverse Verkaufs- und Verpflegungsstände eingerichtet. Zum Teil wirten Vereine aus der Region.uh

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