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Entdeckungsreise im Stadtzentrum

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Die Gespräche im Saal an der Giessereistrasse 11 enden auf einen Schlag, als die Dixieland Bull’s Band loslegt. Die starken Rhythmen des Schlagzeugers vermischen sich mit den jazzigen Klängen von Trompete und Klarinette, mehrere Füsse beginnen zu wippen, und auf den Gesichtern der Organisatoren des Sommerfestivals Les Georges macht sich ein Lächeln breit: Die Dixieland Bull’s Band machte nämlich nicht nur bei der gestrigen Präsentation des Programms den Anfang, sie bildet auch den Auftakt zum Sommerfestival Les Georges, das vom 14. bis zum 19. Juli auf dem Freiburger Georges-Python-Platz stattfinden wird.

«Ein kleiner Bob Dylan»

Es sei nicht ganz einfach gewesen, gute Künstler zu finden, sagte Sylvain Maradan, der zusammen mit Lionel Gaillard für die Programmation verantwortlich ist, vor den Medien. «Nach dem erfolgreichen Festival letztes Jahr sind wir vielleicht etwas naiv in die zweite Ausgabe gestartet», sagte er. In der Schweiz gebe es auf kleinem Raum sehr viele Festivals: «Es war ein bisschen ein Krieg.» Mit dem Schlussergebnis sei er aber sehr zufrieden. Die Organisatoren setzen erneut auf eine grosse Durchmischung der Musikstile–«und es wird einiges zu entdecken geben», versprach Sylvain Maradan.

Eines seiner persönlichen Highlights sei die amerikanische Band Other Lives. Mit den fesselnden Melodien und der gewaltigen Bühnenpräsenz biete sie ein ganz besonderes Erlebnis. Ebenfalls beeindruckend seien die Balkanmusik von Goran Bregovic und seinem Wedding and Funeral Orchestra sowie der slowenische Musiker Gramatik, «ein kleines Elektro-Genie».

Jedoch seien nicht nur die ausländischen Gruppen, sondern auch die Schweizer und Freiburger Acts sehenswert, betonte Maradan. So etwa Koqa oder Solange La Frange. «Und mit Yellow Teeth haben wir einen kleinen Bob Dylan aus dem Wallis da.»

Kostenlose Busfahrten

«Uns ist wichtig, dass nicht alles kostenpflichtig ist», erklärte Xavier Meyer, Präsident des Organisationskomitees. So seien etwa der Dienstag- und Freitagabend sowie der Sonntag frei zugänglich, auch die Afterpartys und die Kinderbetreuung seien gratis. Und wer ein Konzert im Stadtzentrum besucht hat, kann kostenlos von dem erweiterten Angebot der Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF profitieren. Von Montag bis Donnerstag fahren die Busse der Linien 1 und 2 bis um ein Uhr, am Freitag und Samstag gar bis um zwei Uhr. Auch im Regionalverkehr organisieren die TPF nach Mitternacht kostenlose Sonderfahrten nach Plaffeien, Murten, Bulle, Estavayer-le-Lac und Châtel-Saint-Denis.

Um das Programm und die Zusatzangebote auf die Beine zu stellen, sei ein grosser Effort des 20-köpfigen Organisationsteams und der Sponsoren nötig gewesen, so Meyer. «Es war eine grosse Herausforderung, das Budget von 600 000 Franken zusammenzubringen.» Damit die Rechnung am Ende aufgeht, hofft er nun auf viele Zuschauer. Letztes Jahr habe das Festival etwa 15 000 Besucher gehabt, viele an den Gratisabenden. «Wir hoffen auf eine ähnliche Zahl–und auf gutes Wetter. Dies ist das Einzige, was wir nicht beeinflussen können.»

Programm

Von Jazz über Chansons bis zu Elektro

Das Festival Les Georges findet vom 14. bis zum 19. Juli statt.Di., 14. Juli:Dixieland Bull’s Band (Dixieland-Jazz, Freiburg); Duck Duck Grey Duck (Soul-Surf-Garage, Genf); Puta Madre Brothers (Mexican Rockabilly, Australien).Mi., 15. Juli:Yellow Teeth (Country-Folk, Wallis); De Staat (Rock, Niederlande); Goran Bregovic and his Wedding and Funeral Orchestra (Balkanmusik, Serbien).Do., 16. Juli:Peter Kernel (Rock-Pop-Arty, Tessin/Kanada); Chapelier Fou (Klassischer Elektro, Frankreich); Other Lives (Western-Rock, USA).Fr., 17. Juli:Wazomba Overdrive Orchestra (Street Brass Band, Bern); The Red County (Farmer Rock, Freiburg); Hell’s Kitchen (Blues, Genf); Koqa (Beatboxing und Hip-Hop, La Chaux-de-Fonds); Solange la Frange (Elektronische Musik, Freiburg/Vevey).Sa., 18. Juli:Kabak (Rock, Freiburg); La Rue Kétanou (Chanson-Folk, Frankreich); Moriarty (Folk und Rock, Frankreich/USA); Gramatik (Elektronische Musik, Slowenien).So., 19. Juli:Le Bestiaire Alpin (Theater, Frankreich); Les Lecteurs (Choreografie, Frankreich); Les Petits Chanteurs à la Gueule de Bois (Chanson, Neuenburg); Le Carrousel des Moutons (Spektakel, Frankreich).rb

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