Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Entschärfung auf dem Wohnungsmarkt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Entschärfung auf dem Wohnungsmarkt

Leerwohnungsziffer innert Jahresfrist von 1,0 auf 1,06 Prozent gestiegen

Obwohl der Gesamtwohnungsbestand im Kanton Freiburg von Jahr zu Jahr steigt, entspannt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt, insbesondere in den ländlichen Bezirken, nur geringfügig. Dies ist in erster Linie auf die kontinuierliche Zunahme der Bevölkerung zurückzuführen.

Autor: Von WALTER BUCHS

Ende 2005 wurde im Kanton Freiburg ein ungefährer Gesamtwohnungsbestand von 113 790 Einheiten gezählt. Mit Stichtag 1. Juni 2006 standen gemäss Erhebung des Bundesamtes für Statistik 1209 Wohnungen leer. Dies ergibt eine Leerwohnungsziffer von 1,06 Prozent. Gesamtschweizerisch ist diese Quote genau gleich hoch. Von Kanton zu Kanton sind die Unterschiede aber enorm gross. Die Vergleichszahl variiert nämlich am erwähnten Stichtag von 0,16 Prozent im Kanton Genf bis 2,5 Prozent im Kanton Glarus.Die Lage auf dem Wohnungsmarkt entwickelt sich im Kanton Freiburg in etwa parallel zu jener auf gesamtschweizerischer Ebene. In Freiburg hat die Leerwohnungsziffer von 2,3 Prozent Mitte 1997 bis ins Jahr 2004 kontinuierlich abgenommen (0,94 Prozent). In den vergangenen zwei Jahren ist nun wieder, dem gesamtschweizerischen Trend entsprechend, eine leichte Erholung feststellbar. Gemäss Mietrecht spricht man übrigens bereits bei einer Leerwohnungsziffer, die tiefer liegt als 1,8 Prozent, von Wohnungsmangel.

Druck von Süden und Norden

Vorderhand ist die Entspannung auf dem Wohnungsmarkt nur geringfügig, obwohl die Wohnbautätigkeit im Kanton recht rege ist. Der approximative Wohnungsbestand hat nämlich seit dem Jahre 2000 bis Ende 2005 um 9,8 Prozent zugenommen. Verhältnismässig am wenigsten wurde im Sensebezirk gebaut, wo der Bestand im erwähnten Zeitraum um sieben Prozent angestiegen ist. Im Verhältnis zum Bestand am meisten gebaut wurde im Vivisbachbezirk, wo die Anzahl der Wohnungen innert fünf Jahren um 11,2 Prozent zugenommen hat.Trotzdem ist der Wohnungsmarkt im Vivisbachbezirk mit einer Leerwohnungsziffer von 0,24 Prozent (siehe Grafik) weiterhin angespannt. Dasselbe gilt ebenfalls für den Broye- und den Seebezirk. Im Seebezirk hat der Wohnungsbestand von Ende 2000 bis Ende 2005 um 10,4 Prozent zugenommen. Die Leerwohnungsquote variierte in diesem Zeitraum stets um rund ein halbes Prozent. In Murten selber ist der Wohnungsmarkt mit einer Leerwohnungsquote von 0,11% geradezu ausgetrocknet. Dies ist, wie das auch für den ganzen Kanton gilt, darauf zurückzuführen, dass die Bevölkerung laufend überdurchschnittlich zunimmt (siehe auch Interview).In der Stadt Freiburgwurde laut Angaben des kantonalen Amts für Statistik am 1. Juni 2006 eine Leerwohnungsziffer von gut zwei Prozent ermittelt. In Givisiez und Villars-sur-Glâne liegt diese Kennzahl noch höher. Dies bedeutet, dass der Wohnungsmarkt in der Agglomeration Freiburg im Gegensatz zu den Randregionen als recht gesund zu bezeichnen ist. Gesamtschweizerisch ist die Situation genau umgekehrt. Während in den ländlichen Kantonen der Wohnungsmarkt in der Regel als gesund bezeichnet werden kann, ist er in den grossen Agglomerationen angespannt.Von den 1209 Wohnungen, die vor gut einem halben Jahr im Kanton leer standen, waren 965 zu vermieten und 244 zu verkaufen. Darunter waren 110 Einfamilienhäuser. Unter den leer stehenden Wohnungen waren 179 Neubauten, das heisst weniger als zweijährig.

Mehr zum Thema