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Entspannung bei Konkursen bestätigt

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Entspannung bei Konkursen bestätigt

Mehr Firmen im Handelsregister eingetragen

Die Zahl der Konkurseröffnungen hat im Kanton Freiburg im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr um fast fünf Prozent abgenommen. Dies ist auf den starken Rückgang bei den Privatkonkursen zurückzuführen, denn die Firmenpleiten nahmen verglichen mit den ersten sechs Monaten 2004 um fast sechs Prozent zu.

Von WALTER BUCHS

Die Zahl der Konkurse sei im Juni landesweit wieder angestiegen und besonders schlimm sei die Lage bei den Privatpersonen, teilte die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Donnerstag aufgrund der Veröffentlichungen im Schweizerischen Handelsamtsblatt mit. Diese Feststellung trifft auf den Kanton Freiburg nicht zu, wo sich die Stabilisierung im Vergleich zum Vormonat vielmehr bestätigt, nachdem sich dies bereits über das ganze Jahr 2004 gesehen abgezeichnet hatte.

Trend bestätigt

Die Zahl der eröffneten Insolvenzverfahren gegen Firmen, die im Handelsregister in Freiburg eingetragen sind, hat zwar im ersten Halbjahr 2005 im Vergleich zur gleichen Periode des Vorjahres von 86 auf 91 (+5,8 Prozent) zugenommen (siehe Grafik). Dies ist leicht besser als im Durchschnitt der Westschweiz. Diese Zunahme liegt auch unter derjenigen, welche für das gesamte Jahr 2004 angegeben wurde (+6,6 Prozent)

Im Gegensatz zur gesamtschweizerischen Entwicklung ist in Freiburg bei den Privatkonkursen eine markante Trendverbesserung feststellbar. Diese nehmen in den ersten sechs Monaten des Jahres verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2004 von 102 auf 88 ab (-13,7 Prozent). Bereits über das ganze Jahr 2004 gesehen war bei den Privatkonkursen ein Rückgang feststellbar (-4,4 Prozent).

Mehr Firmengründungen

Die Zahl der neu im Handelsregister des Kantons Freiburg eingetragenen Firmen hat im vergangenen Jahr um gut acht Prozent zugenommen, was leicht über dem landesweiten und dem Durchschnitt aller Westschweizer Kantone lag. Diese Entwicklung wird im ersten Halbjahr für Freiburg mit einer Zunahme um gut neun Prozent bestätigt, während in den anderen Regionen zum Teil ein deutlicher Rückgang von Neugründungen verzeichnet wird (siehe Tabelle).

Gleichzeitig wurden in Freiburg in der gleichen Zeitspanne 427 Firmen aus dem Handelsregister gelöscht, was ziemlich genau der Zahl der Vergleichsperiode entspricht. Auch bei dieser Zahl kann Freiburg eine bessere Entwicklung aufweisen, denn viele Regionen leiden unter einer deutlichen Zunahme der Löschungen. Dabei ist allerdings einzuschränken, dass der Vergleich mit dem Vorjahr in Freiburg etwas schmeichelhaft ausfällt, denn im vergangenen Jahr lagen die Löschungen auf einem sehr hohen Niveau. Es sind offensichtlich weiterhin Strukturbereinigungen im Gang.

Beträchtliches Nettowachstum

Aussagekräftig für die wirtschaftliche Vitalität ist vielmehr das Nettowachstum, die Differenz aus Neueintragungen und Löschungen. Daraus kann man ablesen, wie sich die Wirtschaftsstruktur den neuen Gegebenheiten und Anforderungen des Marktes anpasst. Nachdem das Nettowachstum im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2003 um über 31 Prozent abgenommen hat, wird jetzt in der ersten Hälfte des laufenden Jahres wieder eine beträchtliche Zunahme ausgewiesen. Ob das Ausdruck des Vertrauens in eine positive Wirtschaftsentwicklung oder der zunehmenden Bereitschaft, unternehmerisch tätig zu sein, ist, muss die weitere Entwicklung erst noch zeigen.

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