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Entweichendes Gas führte zum Brand

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Autor: karin aebischer

Tafers Schwarze Wände, Böden, Decken, verkohltes Mobiliar, kaputte Fenster und ein intensiver Rauchgeruch: Das Pfarreizentrum von Tafers wurde durch den Brand vom Donnerstagnachmittag (siehe FN vom 10. Dezember) stark beschädigt. Einige Räume hat es schwer beschädigt, andere blieben fast unversehrt. Pierre Ecoffey, Direktor der Kantonalen Gebäudeversicherung, schätzt den Schaden auf rund 300 000 Franken.

Inzwischen steht auch fest, wie es während des Kerzenziehens der Jubla zu diesem Brand kommen konnte. Die Einvernahmen der Kriminalpolizei Freiburg haben ergeben, dass beim Auswechseln einer kleinen Gasflasche ein wenig Gas entwich und sich entzündete, als die Anwesenden den dazugehörigen Gasbrenner anzünden wollten. Dieser wird verwendet, um Gegenstände zu erhitzen, mit denen die Kerzen geformt werden sollen. «Es kam zu einer kleinen Explosion», sagt Polizei-Pressesprecher Hans Maradan. Das umliegende brennbare Material habe sofort Feuer gefangen. Durch ihren raschen und effizienten Einsatz konnte die Feuerwehr weitere Explosionen verhindern. «Fünf Minuten länger, und das Feuer wäre bis in den Dachstock vorgedrungen. Dort lagern weitere Gasflaschen», sagte Oberamtmann Nicolas Bürgisser am Freitagnachmittag an einer Besichtigung des Pfarreizentrums.

Radio Kaiseregg sendet

Der Jugendraum, der sich im ersten Stock des Gebäudes befindet, blieb fast unversehrt. Auch Radio Kaiseregg, dessen Studio sich im Erdgeschoss des Pfarreizentrums befindet, hatte Glück. «Wir haben vor zirka drei Monaten eine dicke Schallschutztüre eingebaut. Diese hat uns nun gerettet», sagt Co-Geschäfts- und Programmleiter Christian Baeriswyl. Bis die Anlagen jedoch professionell gesäubert sind, sendet Radio Kaiseregg vom Provisorium im ehemaligen Studio in Schwarzsee aus. Dieses wurde in der Nacht auf Freitag eingerichtet. «Sicher nicht alle, aber gewisse Live-Sendungen können wir von dort aus produzieren», sagt er.

Bis auf Weiteres zu

Wie es mit dem eben erst renovierten Pfarreizentrum weitergeht, will Pfarreipräsident Peter Ledergerber erst entscheiden, wenn alle Schäden aufgenommen wurden. Während den nächsten vier Monaten sei das Gebäude wohl nicht benutzbar. Im Pfarreizentrum finden sonst von Chorproben bis zu Turnstunden die verschiedensten Aktivitäten statt. Auch die Jubla führt dort ihre Gruppenstunden durch.

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