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Epochales zu einem Bank-Jubiläum

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Autor: urs haenni

gurmelsDie Raiffeisenbank See-Lac hat an ihrer ordentlichen Generalversammlung das 100-Jahr-Jubiläum mit Meilensteinen markiert. So bot die Versammlung vom Freitagabend Gelegenheit, den Bankleiter Kurt Folly nach 39 Jahren zu verabschieden und den Nachfolger Patrick Müller vorzustellen. In der 100-jährigen Geschichte der Bank war Kurt Folly erst der vierte Bankleiter.

Folly hatte die Leitung der Bank in Gurmels als 21-Jähriger von seinem Vater übernommen. Damals arbeitete er alleine. Heute sind es an den drei Standorten Gurmels, Murten und Courtepin 31 Mitarbeiter. Aus den 430 Genossenschaftern von damals sind heute knapp 6100 geworden. Er hat in dieser Zeit auch bloss unter zwei Verwaltungsratspräsidenten gearbeitet: dem kürzlich verstorbenen Bruno Bürgy und dem amtierenden Daniel Schorro.

Folly durfte unter anderem die Gratulationen vom Chef von Raiffeisen Schweiz, Pierin Vinzenz, entgegennehmen. Dieser richtete sich per Videobotschaft an die rund 800 Mitglieder im Festzelt in Gempenach.

Eine halbe Milliarde übertroffen

Vor allem aber hat die Raiffeisenbank im Jubiläumsjahr das vor einem Jahr gesetzte Ziel erreicht und erstmals in ihrer Geschichte die Bilanzsumme von einer halben Milliarde Franken übertroffen. Die Bank hat seit vergangenem Jahr nochmals um rund 10 Prozent zugelegt und weist nun eine Bilanzsumme von 533 Millionen Franken aus.

Das Wachstum der Bank liest sich aus verschiedenen Stellen des Geschäftsberichtes heraus. So wurde in diesem Jubiläumsjahr dank 454 neuen Genossenschaftern die Grenze von 6000 Mitgliedern auch klar überschritten. Das 6000. Mitglied durfte an der Versammlung ein Geschenk entgegennehmen.

Im wirtschaftlich schwierigen 2009 legte die Raiffeisenbank See-Lac vor allem bei den Hypotheken mit 10,16 Prozent zu. Die Hypothekarausleihungen sind auf 468 Millionen Franken gestiegen – ganz klar der stärkste Geschäftsbereich der Bank. Aber auch die Kundengelder sind mit neu 331 Millionen Franken um rund 19 Millionen Franken angestiegen. So weist die Raiffeisenbank See-Lac einen Betriebsertrag von 8,2 Millionen Franken aus. Nach Abzug von Personal- und Sachaufwänden, Abschreibungen und Steuern hat die Bank ihren Mitgliedern einen Jahresgewinn von 701 555 Franken präsentiert. Die Versammlung genehmigte eine Verzinsung der 200-Franken-Anteilscheine von sechs Prozent, so dass jedem Genossenschafter in der nächsten Zeit zwölf Franken gutgeschrieben werden.

Transparenz über die «Boni»

Verwaltungsratspräsident Daniel Schorro wurde von der Versammlung auch befragt, wie es die Raiffeisenbank mit den Boni halte. Er informierte, dass bei der Raiffeisenbank See-Lac der Verwaltungsrat insgesamt ein Honorar von 15 000 bis 20 000 Franken beziehe. Unter den Angestellten wurden Extras in der Höhe von insgesamt 75 000 Franken verteilt.

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