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Er lässt die Sensler erzählen

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Im November hatte Sven Krattinger eine Eingebung: Ein Podcast mit Menschen aus dem Sensebezirk! Bereits seit einigen Jahren hört der 20-jährige Düdinger regelmässig Podcasts, also Audio-Beiträge, die man im Internet streamen oder herunterladen kann. Besonders der US-amerikanische Podcast «How I Built This» von Guy Raz hat es im angetan. Darin geht es um grosse amerikanische Unternehmen, wie diese entstanden sind und wer hinter den Gründern steckt.

«Das hat mich sehr inspiriert», sagt Sven Krattinger. Er hatte schon länger die Idee, selber einen Podcast zu machen. Doch erst im November war ihm klar, dass er Senslerinnen und Sensler interviewen wollte. Denn einen Podcast über den Sensebezirk gab es bisher nicht. «Seisler Gspräch» war geboren.

Positive Rückmeldungen

Gesagt, getan: Sven Krattinger schrieb verschiedene Menschen aus dem Sensebezirk an, ob sie Lust hätten, sich von ihm interviewen zu lassen. «Die Rückmeldungen waren sehr positiv.» Entstanden sind neun Folgen in einer ersten Staffel mit Sensler Persönlichkeiten wie Dialekt-Experte Christian Schmutz oder Buchautor Thomas Vaucher, aber auch Frauen wie Melanie Bader, die im Vorstand der Trachtengruppe Düdingen ist, oder die Düdinger Generalrätin Olive Haymoz.

Wie hat Sven Krattinger diese Personen ausgewählt? «Ich wollte Frauen und Männer interviewen, die ein bewegendes Projekte realisiert oder Spezielles geleistet haben», sagt Krattinger. Das seien teilweise Leute gewesen, die er persönlich kannte, gewisse habe er aber nur dem Namen nach gekannt.

Einfaches Equipment

Dann gings ans Vorbereiten und Aufnehmen. «Wegen der Corona-Pandemie haben wir die Gespräche via Video-Konferenz aufgezeichnet», erklärt Sven Krattinger. Viel Equipment brauchte es dafür nicht: einen Laptop, einen Kopfhörer mit Mikrofon, welches das Ganze aufzeichnete, und ein Audio-Bearbeitungsprogramm, mit dem Krattinger den Podcast am Schluss zusammenschnitt.

«Die Audio-Qualität ist wegen der vergleichsweise einfachen Ausrüstung nicht super», sagt er, fast entschuldigend. Falls er eine zweite Staffel realisiere, wolle er sich ein professionelles Mikrofon zulegen.

Viel gelernt

«Ich habe viel gelernt, zum Beispiel darüber, wie ein Podcast aufgebaut ist, welche Elemente dieser enthält und was einen Podcast allgemein ausmacht», erzählt der junge Interviewer weiter. Auch über Fragetechniken habe er einiges dazugelernt. «Ich habe in der Schule beim Radio Gambach mitgemacht und dort schon etwas über Interviewtechniken erfahren», berichtet er. «Spontane Fragen, die ein flüssiges Gespräch ausmachen, haben mir aber immer etwas Mühe gemacht. Das konnte ich während der verschiedenen Interviews sicher verbessern.»

Und auch auf der technischen Seite machte er neue Erfahrungen. «Einen Podcast kann man nicht einfach direkt bei Anbietern wie Spotify hochladen», erklärt er. «Es braucht zunächst einen Host, bei dem ich die Audiodatei hochlade. Dann verteilt der Host diese an die Podcast-Anbieter weiter.»

Noch nicht klar, wie weiter

Ob und wann es eine zweite Staffel des Sensler Podcasts gibt, ist derzeit noch nicht klar. Das hänge davon ab, wie es bei ihm privat weitergehe, sagt Sven Krattinger. Der 20-Jährige ist derzeit als Aushilfslehrer an einer Sekundarschule in Bern tätig und ist daneben mit diversen Projekten beschäftigt, unter anderem schreibt er im «Typisch jung»-Team der «Freiburger Nachrichten». Und er kandidiert auf der Jungen Liste für den Gemeinderat von Düdingen.

Nach seinen Zukunftsplänen gefragt, sagt Sven Krattinger: «Ich habe eine Liste mit ganz vielen möglichen Plänen.» Nun wolle er sich zunächst auf seine Kandidatur konzentrieren. Er könnte sich auch durchaus vorstellen, weiterhin einen Podcast zu betreiben. Davon zu leben sei eher schwierig; viel Geld lasse sich nicht verdienen. So hat er für die erste Folge eher draufgelegt, und vor allem viel Freizeit investiert. «Der Podcast wird deshalb wohl eher ein Hobby bleiben, das ich nebenbei betreibe.» Viel Freude mache dieser ihm jedenfalls.

Bis Ende Februar erscheint jeden Sonntag eine neue Folge des Podcasts «Seisler Gspräch». Die Folgen können auf den Plattformen Spotify, Apple Podcast, Google Podcast und Youtube angehört werden.

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