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Er macht seine Sturmkollegen besser

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Dass Gottéron seit einigen Wochen auf der Erfolgswelle reitet, hängt eng mit dem Engagement von Jacob Micflikier zusammen. Der 34-jährige Kanadier hat seinen Sturmpartnern Andrei Bykow und Matthias Rossi neues Leben eingehaucht. In den ersten zwölf Partien ohne Micflikier hielten Bykow (2 Tore, 2 Assists) und Rossi (1 Tor, 3 Assists) bei jeweils vier Skorerpunkten. Mit ihm an der Seite konnte das Duo den offensiven Output erhöhen. In den letzten sieben Partien konnten sich Bykow (3 Tore, 7 Assists) und Rossi (5 Tore, 1 Assist) regelmässig auf dem Matchblatt eintragen lassen. Gottérons Angriff ist damit für die Gegner noch unberechenbarer geworden, denn die Gefahr droht mehr denn je von allen vier Formationen.

«Ich weiss nicht, was vorher war. Aber offensichtlich haben wir einigen Erfolg», sagt Micflikier, der selbst auf seinen sechsten Einsatz mit Gottéron warten musste, ehe er vor Wochenfrist gegen den HCD ein erstes Mal für seine neuen Farben traf. Am Samstag beim 10:3-Sieg gegen die SCL Tigers doppelte er nach. Hinzu kommen vier Torvorlagen. «Ich hatte schon vorher das Gefühl, dass ich viele Dinge gut gemacht habe. Nicht zu treffen war dennoch ein wenig frustrierend. Darum war es schön, endlich Tore zu schiessen.»

Auch ohne Puck stark

Die Chemie hat sofort gepasst zwischen Micflikier und seinen neuen Linienpartnern. «Es ist wichtig, zu verstehen, wie die anderen ticken. Mit Matthias hatte ich bereits in Biel ein paar Spiele absolviert (Red.: Saison 2016/17). Er ist ein Shooter, und ich versuche ihm freie Räume zu eröffnen. Andrei ist schwierig zu beschreiben. Er bringt sehr viel Tempo mit, ist ständig in Bewegung und mag es, die Scheibe schnell hin und her zu spielen. Darin ist er wirklich exzellent. So kreieren wir uns gute Chancen», beschreibt Micflikier seine Mitstreiter. Die sind freilich voll des Lobes für den Kanadier. «Jacob kann das Spiel extrem gut lesen. Und er leistet auch ohne den Puck eine grosse Arbeit auf dem Eis», sagt Bykow. Rossi sieht in Micflikier einen starken Allrounder, «der offensive Fähigkeiten hat, aber auch nach hinten gut arbeitet. Zudem ist er trotz seiner geringen Körpergrösse sehr stark.»

Dass Micflikier nur 173 Zentimeter gross ist, verhinderte womöglich eine NHL-Karriere. Er wurde nie gedraftet und spielte trotz guten Statistiken zumeist in der AHL, ehe er in der Saison 2012/13 satte 21 Tore und 30 Assists für den EHC Biel verbuchte. Über Minsk, Lugano, Linköping und Lulea kehrte er 2016 ins Seeland zurück, wo er die beiden letzten Saisons 31 beziehungsweise 38 Skorerpunkte erzielte. Trotzdem verlängerte Biel den Vertrag mit Micflikier nicht.

Gekommen, um zu bleiben

Weil der Sohn eines gebürtigen Polen jedoch vorzugsweise weiter in der Schweiz oder allenfalls in Schweden spielen wollte, schlug er im Sommer einige Angebote aus. «Der richtige Club war nicht darunter, und es hat deshalb ein wenig länger gedauert als gewünscht.» Dann kam im Oktober der Telefonanruf von Gottérons Sportdirektor Christian Dubé, nachdem sich Andrew Miller und Michal Birner kurz nacheinander verletzt hatten. «Ich habe in den letzten Jahren immer gedacht, dass Gottéron für mich passen könnte, zumal seit letzter Saison mit Mark French ein Trainer da ist, mit dem ich eine gemeinsame Vergangenheit habe (Red.: zusammen eine Saison in der AHL bei Hershey). Als Dubé anrief, war mein Interesse natürlich gross. Es lohnt sich manchmal eben abzuwarten.»

Und so unterschrieb Micflikier in Freiburg vorerst einen Vertrag bis Weihnachten, mit der Option auf eine Verlängerung mit Saisonende. «Natürlich würde ich es lieben, hierzubleiben. Der kurzfristige Vertrag ist nicht ideal, aber er war für mich und den Club zu diesem Zeitpunkt richtig. Mein Plan war allerdings schon damals, für längere Zeit zu bleiben.» Angesichts der Metamorphose seiner Linie spricht wahrlich nichts dagegen, dass dem so sein wird.

Spiel in Genf

Es winkt der Sprung an die Tabellenspitze

Die Partie zwischen Servette und Gottéron – es ist das bereits dritte Saisonduell zwischen den beiden Teams in Genf – ist das einzige Spiel von heute Abend in der National League. Deshalb könnten die Freiburger mit dem ersten Saisonsieg gegen die Genfer die Leaderposition einnehmen. Dafür müssen die Freiburger jedoch konzentrierter arbeiten als gestern. «Ihr wart nicht bereit für das Training!», stauchte Trainer Mark French die Spieler mit einer Schimpftirade zusammen. Spätestens dann war sich das Team wohl bewusst, dass der 10:3-Sieg vom Samstag gegen die SCL Tigers bereits passé ist. «Es ist mein Job, den Fokus auf unsere Entwicklung zu lenken und uns dabei nicht von Resultaten blenden zu lassen», stellte der Kanadier klar.

Nach seiner Pause gegen die Tigers wird heute in Genf wieder Reto Berra das Freiburger Tor hüten. Neben dem verletzten Philippe Furrer fehlt der rekonvaleszente Michal Birner. Der Tscheche weilt aus persönlichen Gründen für einige Tage in seiner Heimat.

fs

Heute spielen

Genf-Servette – Freiburg-Gottéron 19.45

Der heutige Gegner

Die Fakten zu Genf-Servette

• Genf verlor die letzten drei Spiele gegen Bern, Lugano und Zug allesamt. Das Torverhältnis: 2:16.

• Die zwei schwedischen Verteidiger Henrik Tömmernes und Johan Fransson sind mit durchschnittlich 22:37 (ligaweit die Nummer 1) respektive 21:56 Minuten (Nummer 4) Eiszeit pro Match veritable Marathonmänner.

• Genf (Erfolgsquote 71,2 %) gegen Gottéron (76,7 %) ist auch das Duell der schlechtesten Boxplays der Liga.

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