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Er weiss, wovon er spricht

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Untertitel: Freiburger Radio- und Fernsehgesellschaft tagte in Muntelier

Autor: Von BERNADETTE LEHMANN

«Wir alle kennen seine Stimme. Unverwechselbar berichtet Rolf Pellegrini im «Echo der Zeit» oder im «Rendez-vous» in präzisen Worten und mit spitzer Zunge vom neuesten Coup der Regierung Berlusconi, den Verjüngungskuren des Cavaliere, den unglaublichen Entwicklungen in der Parmalat-Affäre und von irgendwelchen anderen italienischen Ränkespielen», begrüsste Lisa Humbert-Droz den Gastreferenten. Rolf Pellegrini verstand es, «sein Metier», in dem er seit 1968 tätig ist, lustvoll darzustellen. Journalisten seien kleine «Artisans», die das weitergeben, was sie gesehen haben. «Was wir sehen, hängt allerdings davon ab, was wir zu sehen gelernt haben oder was wir anhand von Wissen, Intuition, Talent und Sensibilität zu sehen fähig sind», gab er unverblümt zu.

«Meinungsverwurstungsmaschine»

Was auf dem Sender zu hören sei, hängt aus der Sicht des Italien-Korrespondenten, der in Lugano arbeitet, von einer Vielzahl von Vorbedingungen ab. Da seien zunächst die Kollegen der Redaktion, der Produzent, der Präsentator und die Fachspezialisten, die schliesslich entscheiden, ob ein Beitrag gesendet wird. Durch die «Meinungsverwurstungsmaschine», wie er sie schalkhaft nannte, müsse der Korrespondent mit seinem Beitrag durch. Kritisch ging Pellegrini auch mit jenen um, «die uns mit Informationen füttern». Dabei dachte er an Politiker, Unternehmer und Experten, welche gelernt hätten, Fakten und Meinungen so zu verpacken, dass sie gut ankommen. Sie übten ihren Auftritt an Medienkonferenzen und duldeten kein gefährliches Nachfragen, das aufs Glatteis führen könnte.

Für welches Publikum, für wen schreibe ich Beiträge, habe er gefragt, als er zum Radio kam. Für die Hörerinnen und Hörerinnen natürlich, sagten die erfahrenen Vorgesetzten. «Du musst dir Frau Meier von Immensee vorstellen. Wenn sie dich versteht, ist der Beitrag in Ordnung.» Er habe sich nie an Rezepte gehalten.
Wenn er für das «Echo der Zeit», für die Sendung «International» oder für das «Rendez-vous» arbeite, dürfe das politische Element nicht zu kurz kommen. Das heisse für ihn, dass hin und wieder erläutert werden müsse, in welchen staatlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Strukturen ein Ereignis so abläuft, wie es abläuft.

Neuerungen

Christian Strübin informierte über die Neuerungen bei den Regionaljournalen. Ab dem 17. Mai wird der «Radio Morgen» neu gestaltet. Die Regionaljournale «7 vor 7» und «8 vor 8» auf DRS 1 fallen weg. Das Regionaljournal Bern, Freiburg, Wallis ist jede ganze Stunde – erstmals nach den 6- Uhr-Nachrichten – in Kurzfassung und um die halbe Stunde – erstmals um 6.30 Uhr – umfassend zu hören. Diese Markenzeichen waren für den Erfolg des Regionaljournals von grosser Bedeutung, weshalb eine Publikumsrätin dazu aufrief, den neuen «Radio Morgen» aufmerksam und kritisch zu beobachten.

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