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Erfolg des dualen Bildungssystems

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Verdrängt der Akademiker den Berufspraktiker? Und wie gelingt es, das duale Bildungssystem der Schweiz zu stärken? Um diese Fragen drehte sich am Montagabend ein Podium an der Hochschule für Technik und Architektur in Freiburg. Veranstalterin der Diskussionsrunde war die Arbeitsgemeinschaft für Wirtschaft und Gesellschaft Sektion Deutschfreiburg (AWG). Zu Gast waren unter ande- rem namhafte Vertreter aus der Bildungspolitik wie die Nationalrätin und Überstorfer Gemeindepräsidentin Christine Bulliard-Marbach und Jo- sef Widmer, stellvertretender Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation.

Ergänzung statt Konkurrenz

«Der Mix der Bildungswege ist wichtig. Wir sollten sie deshalb nicht gegeneinander ausspielen, sondern dafür sor- gen, dass sie sich gut ergänzen», betonte Josef Widmer. Damit sie sich in Zukunft nicht zu sehr konkurrieren, sei es aber wichtig, dafür zu sorgen, dass beide Wege attraktiv genug sind: «Wir müssen aufpassen, dass unsere Berufsbildung nicht unter die Räder kommt», so Widmer.

Dem pflichtete Christine Bulliard-Marbach bei. In ihrem Eröffnungsreferat bezeichnete sie das duale Bildungssystem der Schweiz als Erfolgsgeschichte, für welche die Schweiz international bewundert werde. Denn nur durch das duale Bildungssystem sei es möglich, auch in Zukunft für eine tiefe Jugendarbeitslosigkeit zu sorgen.

Keine Akademisierungsfalle

 Thema der Diskussion war unter anderem auch der viel diskutierte Vorwurf, die Schweiz befinde sich in einer Akademisierungsfalle. Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass dies nicht der Wahrheit entspreche: «Es ist vermessen, von Akademisierung zu sprechen, wenn immer noch zwei Drittel der Jugendlichen den Weg der Berufslehre wählen», sagte Josef Widmer. Jean Nicolas Aebischer, Direktor der Hochschule für Technik und Architektur in Freiburg, betonte zudem, dass sich die höhere Berufsbildung nicht der akademischen Ausbildung anzugleichen habe: «Ich sehe die Aufgabe der Fachhochschulen weiterhin in der Praxisnähe. Es wä- re falsch, den Universitäten nachzuäffen», argumentierte Aebischer. Auch er unterstrich die Wichtigkeit des Zusammenspiels der beiden Bildungswege: «Es darf keine Kluft zwischen den Systemen geben, die Kompetenzen müssen ineinandergreifen.»

Im Anschluss arbeiteten die Zuhörer mit den Podiumsgästen in kleinen Gesprächsrunden weitere Vorschläge zur Stärkung des dualen Bildungssystems aus und diskutierten diese beim Apéro.

DieArbeitsgemeinschaft für Wirtschaft und Gesellschaft (AWG)ist ein Verein aus der CVP nahestehenden Personen, die an der Verwirklichung einer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung mitarbeiten, die den Grundsätzen der Solidarität und der Subsidiarität sowie der freiheitlichen und sozialen Marktwirtschaft verpflichtet sind.

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