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Erfolg war die grösste Herausforderung

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Autor: Imelda Ruffieux

Am Wochenende hat die Arbeitsgruppe die Mitarbeiter zu einem Ausflug eingeladen, als Dank für die geleistete Arbeit. Kürzlich hat die Gemeinde Jean-Pierre Vuarnoz sowie die übrigen Mitglieder der Arbeitsgruppe, Christa Rüttimann-Schwaller, Jean-Claude Mauron und Gustav Riedo, verabschiedet.

Beim Rückblick auf diese intensive Zeit erinnert sich Jean-Pierre Vuarnoz an viele gute Anlässe. Mit einer Aufführung der komischen Oper «L’Etoile» von «Oper in Freiburg» ist das Podium im Januar 1999 eröffnet worden.

Als der Tenor zu spät kam

Viel besser in Erinnerung blieb Jean-Pierre Vuarnoz allerdings eine Vorstellung im März 1999, als «Die Fledermaus» von Johann Strauss aufgeführt werden sollte. «Die Hauptrolle sang die in Düdingen geborene Sopranistin Barbara Theler-Schaller. Minuten nach dem Beginn des Vorverkaufs kam es zu tumultartigen Szenen bei der Verkaufsstelle», erinnert er sich. Weil die Nachfrage so gross war, wurde eilends eine zweite Vorstellung angesetzt. Auch diese war am gleichen Tag praktisch ausverkauft. Für Verzögerung habe der Tenor gesorgt, der die männliche Hauptrolle innegehabt habe, erzählt Vuarnoz. Dieser habe nämlich in Olten und nicht in Düdingen das Podium gesucht. Glücklicherweise konnte die Zweitbesetzung einspringen. Da diese jedoch von Burgdorf erst nach Düdingen anreisen musste, fing die Vorstellung mit einer Stunde Verspätung an.

Letzte Aufführung verewigt

Gerne erinnert er sich auch an die letzte Aufführung: Gounods Oper «Faust». Diese entstand dank den persönlichen Beziehungen zu bekannten Künstlern und wurde im Podium mit Standing Ovations gefeiert. Umso mehr freute er sich, als diese Aufführung auf DVD festgehalten worden ist – ein Geschenk der Produzenten. Opernfans können Kopien davon bei Düdingen Tourismus beziehen. «Es war immer unser Ziel, für unser Publikum ein ansprechendes Programm zusammenstellen, unter Berücksichtigung der künstlerischen Qualität, der terminlichen Verfügbarkeit der Ensembles und des finanziellen Aspekts», fasst Jean-Pierre Vuarnoz den Auftrag der Arbeitsgruppe zusammen.

Gute Plätze für alle

«Paradoxerweise war der Erfolg die grösste Herausforderung für die Arbeitsgruppe», stellt Jean-Pierre Vuarnoz fest. Bald hatte man 400 Abonnenten, so dass bei den Aufführungen nur noch wenige gute Plätze zum freien Verkauf angeboten werden konnten.

Zuerst löste man diesen Engpass mit der Schaffung des Mini-Abonnements (vier Vorstellungen), später hat die Arbeitsgruppe entschieden, alle Anlässe an zwei Tagen anzubieten. «Wir nahmen es dabei in Kauf, eine tiefere Belegung ausweisen zu müssen und unsere Finanzen zusätzlich zu belasten», führt er aus.

Erleichterung und Bedauern

Die Arbeitsgruppe sei zum einen erleichtert, dass sie den ständigen Druck und die Verantwortung für das Programm abgeben könne, zumal neben der Programmation auch Werbung, Billettverkauf, Homepage, Sponsorensuche, Administration, Buchhaltung usw. anfielen. Zum anderen bedauert sie, dass Düdingen Tourismus diese Aufgabe nicht mehr weiterführen darf. Er bedauert auch, dass das Podium trotz des grossen Umfanges an Arbeit auch in Zukunft nicht auf einer halbprofessionellen Basis geführt wird. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr ist ein neuer Trägerverein «Kultur im Podium» gegründet worden (FN vom 19. Mai 2010).

Jean-Pierre Vuarnoz weist darauf hin, dass der Ausflug mit den Mitarbeitern die Rechnung des Podiums nicht belastet, sondern aus anderen Mitteln finanziert werden konnte.

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