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Erfolgreicher Gegenantrag

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Autor: Hannes Währer

Galmiz Mit kritischen Worten zu Ursachen und Wirkungen der gegenwärtigen Finanzkrise eröffnete Gemeindeammann Thomas Wyssa am Dienstag vor 45 Bürgerinnen und Bürgern die Gemeindeversammlung in Galmiz. Rege, aber sachlich, wurde anschliessend die Sanierung des Kugelfangs im Schiessstand der Gemeinde diskutiert. Der Gemeinderat schlug ein Finanzierungsmodell vor, das nebst den Bundessubventionen eine Kostenaufteilung zwischen Gemeinde und Schützengesellschaft (SG) im Verhältnis von 70 zu 30 Prozent vorsah. Da bei Ausarbeitung des Antrags nicht alle Offerten vorhanden waren, stimmten die präsentierten Zahlen nur annähernd mit denjenigen überein, die im Informationsblatt publiziert und in Verhandlungen zwischen Schützenverein und Gemeinderat ausgehandelt worden waren. Nach Voten von Vorständen der SG und Bürgern wurde zusätzlich zum Antrag des Gemeinderates über zwei Gegenanträge abgestimmt.

Gemeindeantrag scheitert

Die Bürger entschieden sich mit 30 Ja-Stimmen für einen Gegenantrag: Die Gemeinde übernimmt die Organisation sowie die Kosten für die Sanierung des Kugelfangs. Die SG wird die Installation der neuen Kugelfangkästen sowie deren Unterhalt organisieren und finanzieren. Laut Gemeinderat Hannes Kramer wird die Gemeinde rund 83 000 Franken aufwenden müssen.

Einstimmig wurde das Budget 2009 verabschiedet. Es sieht bei einem Gesamtaufwand von 1 876 400 Franken und einem Ertrag von 1 877 800 Franken einen Gewinn von 1400 Franken vor. Ebenfalls genehmigt wurde die Investitionsrechnung mit Nettoausgaben von 229 700 Franken. Dies, obwohl sich der grösste Betrag für die Schiessstandsanierung noch nicht exakt beziffern lässt.

Ein Traktandum musste der Gemeinderat fallen lassen: «Um 16.50 Uhr teilte uns die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion mit, unser Abwasserreglement werde nicht genehmigt», sagte Gemeinderat Shahidul Chowdhury, der den Antrag darum bloss zur Information präsentierte. Wyssa sagte, der Gemeinderat werde weiter mit dem Kanton diskutieren, sei aber mit dessen Forderungen, die zu einer noch höheren finanziellen Belastung der Bürger führten, nicht einverstanden.

Am Ende der Versammlung wurde der Rücktritt von Gemeinderat Emil Lufi auf Ende Jahr bekannt gegeben und sein Engagement, insbesondere für das Schulwesen, gewürdigt.

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