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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2013

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 Jürg Stähli ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2013. «Die Raiffeisenbank Sensetal weist ein gesundes Wachstum aus», sagt der Vorsitzende der Bankleitung auf Anfrage. Am Freitag präsentierte die Bank in der Sporthalle Wünnewil vor 1200 Mitgliedern und Gästen ihr Geschäftsergebnis. Der Reingewinn beträgt rund 2,1 Millionen Franken. Insgesamt erwirtschaftete die Bank im Jahr 2013 gemäss Mitteilung einen Bruttogewinn von 8,8 Millionen Franken. Dies bedeutet eine Steigerung von 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bei den Hypothekarausleihungen verzeichnet die Raiffeisenbank Sensetal einen Zuwachs von 6,9 Prozent auf mehr als 1100 Millionen Franken. Die Kundengelder stiegen um 6,7 Prozent auf 815 Millionen Franken. Neben dem Geschäftsbericht stimmten die Genossenschaftsmitglieder der Teilrevision der Statuten und damit der Abschaffung der Nachschusspflicht zu (FN vom 12. März). Jürg Stähli führt den Erfolg auf eine zurückhaltende Politik beim Geldverleih zurück. «Ein Kunde muss für die Aufnahme einer Hypothek mindestens zehn Prozent flüssige Mittel ausweisen.» Mit einer konservativen Belehnungspraxis will sich die Bank vor zu hohen Risiken auf dem Immobilienmarkt schützen. 

Zurückhaltende Prognosen

Die Geschäftsleitung sprach am Freitag die zukünftigen Herausforderungen an. «Wir müssen uns darauf einstellen, dass das Wachstum und insbesondere die Erträge zum Teil massiv zurückgehen werden», so Stähli. Durch die Niedrigzinspolitik der Nationalbank sei mit geringeren Zinsmargen zu rechnen. Zudem sieht sich die Raiffeisenbank grosser Konkurrenz ausgesetzt.

Sieben Geschäftsstellen gehören zur Raiffeisenbank Sensetal: Bösingen, Flamatt, Laupen, Neuenegg, Niederwangen, Schmitten und Wünnewil. Damit ist sie die grösste Raiffeisenbank in den Kantonen Bern, Freiburg und Solothurn. Der gute Geschäftsgang erlaubt es, Sponsorenbeiträge und Spenden zu entrichten. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr rund 100 000 Franken in Form von Geld und Naturalleistungen an Vereine und Institutionen.

Neues Kundenverhalten

Jürg Stähli beobachtete in den letzten Jahren eine Veränderung des Kundenverhaltens. «Mehr als die Hälfte unserer Kunden sind nie am Schalter gewesen.» Früher habe die Bank ihre Kunden aus dem Schaltergeschäft gewonnen. Nun versucht sie dies durch ein erweitertes Beratungsangebot. Die Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Sensetal haben Beratungszeiten von sieben bis 19 Uhr eingeführt. sta

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