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Erfolgversprechende Rechtsform Stiftung

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Beeindruckend und erfreulich für die Freiburger Bevölkerung war der oben erwähnte ganzseitige Artikel in den FN über das 100-Jahr-Jubiläum des Daler-Spitals. Bemerkenswert ist vor allem, dass heute im Zeitalter eines vorherrschenden globalen Neoliberalismus eine Rechtsform «Stiftung» nach wie vor erfolgreich sein kann und demzufolge ihre Existenzberechtigung hat. Dies hat der in der ganzen Schweiz bekannte Gesundheitsökonom Heinz Locher mit klaren Worten ausgedrückt, indem er das Daler-Spital als «Juwel in der Schweizer Spitallandschaft» bezeichnete. Und das Daler-Spital ist tatsächlich ein Juwel; dieses grösste Privatspital des Kantons Freiburg ist eine gemeinnützige Stiftung und weist seit 15 Jahren ununterbrochen schwarze Zahlen aus.

Erfreulich ist, dass in den vergangenen Jahren immer mehr private vermögende Persönlichkeiten, Unternehmer und Manager mit ihrem Kapital oder wenigstens mit einem Teil davon gemeinnützige Stiftungen oder Vereinigungen gegründet oder auch bestehende unterstützt haben. Als Beispiel möchte ich hier im Kanton Freiburg den seinerzeit sehr erfolgreichen Adolphe Merkle erwähnen, der im Jahre 2012 gestorben ist. Er war der ehemalige Besitzer von Vibro-Meter SA (heute Meggit SA) in Villars-sur-Glâne. Verschiedenen Stiftungen, Organisationen und gemeinnützigen Vereinigungen hat er weit über 100-Millionen Schweizerfranken zur Förderung zukunftsorientierter Lehr- und Forschungstätigkeiten zur Verfügung gestellt. Im Spital- und Gesundheitswesen sind neben dem Daler-Spital weitere sehr erfolgreiche Stiftungen das Berner Lindenhofspital und das Basler Merian-Iselin-Spital.

Fazit: Fast das ganze Jahr hindurch müssen wir aus den Medien entnehmen, dass Spitäler oder auch gemeinnützige Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens finanzielle Probleme haben. Dies ist auch der Fall beim Freiburger Spital (HFR) – es war zu lesen in den FN vom 17. Mai. Wäre für viele Spitäler und Heime zurzeit und auch in Zukunft die Rechtsform «Stiftung» nicht die bessere Lösung sowohl für das Unternehmen selbst als auch für die Patienten und deren Angehörige? Gute und erfolgreiche Beispiele gibt es viele!

Joseph Zosso, Schmitten

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