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Erfreulicher Entscheid unserer Sozialministerin

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«Globales Palliativ-Konzept für Freiburg» – FN vom 13. Januar

Mit dem Entscheid einer vermehrten Palliativpflege für unheilbare Schwerkranke in unserem Kanton setzt die Freiburger Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre (SP) ein Zeichen mit Vorbildcharakter für alle Kantone der Schweiz und kommt somit einem echten Bedürfnis der Schweizer Bevölkerung nach.

Seit Schweizer Sterbehilfe-Organisationen in gewissen Kantonen Zugang zu Alters- und Pflegeheimen sowie Spitälern gefunden haben, um aktive Sterbehilfe zu leisten, ist landesweit die Frage nach vermehrter palliativer Betreuung in erwähnten Institutionen nicht mehr abgerissen. Dies auch in unserem Kanton, wo seit 2003 Vertreter dieser Organisationen vom Staat die Erlaubnis erhielten, ihre Ideen Heimbewohnern zugänglich zu machen. Umso erfreulicher ist es, dass unsere jetzige Kantonsregierung grossen Wert auf private und stationäre palliative Betreuung legt, um auf diese Weise den Schwerkranken ihre Leiden bis zum natürlichen Ende ihres Lebens erträglicher zu machen, ohne ihrem Leben durch abrupte Eingriffe ein Ende zu bereiten.

In früheren Zeitungsberichten wurde erwähnt, dass eine Meinungsumfrage in Zürich bei einer befragten Minderheit ergeben hat, dass diese eine aktive Sterbehilfe befürwortet. Aufgrund dieser Umfrage scheinen gewisse Kreise daraus zu schliessen, dass eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung gleicher Meinung sei! Diese Aussage kann wohl als ein irreführender Trugschluss bezeichnet werden. Dass nun endlich eine Kantonsregierung den Mut hat, dieser globalen, ethisch unhaltbaren Tendenz aktiver Sterbehilfe die Stirn zu bieten und der Begleitung unheilbar Kranker durch eine palliative Betreuung bis zu einem natürlichen Tode den Vorzug gibt, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Die Eröffnung des Palliativ-Zentrums St. François und die Absicht, unserer kantonalen Gesundheitsbehörde, weitere Heime dieser Art in unserem Kanton zu fördern, ist für die Freiburger Bevölkerung ein Anlass, sorglos dem Alter entgegenzusehen, wissend, dass sie in diesen Heimen in guten Händen sind.

 

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