Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Erinnerung an die Vinzenzschwestern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Karin aebischer

«Als die Gemeinde das ehemalige Schwesternhaus kaufte, hat sie den Vinzenzschwestern versprochen, dass ihr Teil des Friedhofs neu gestaltet wird», erklärt der Werkhofleiter von Tafers, Josef Waeber. Da der Friedhof rund um die St.-Martins-Kirche «schon ein bisschen mein Ding ist», wie Waeber seinen Einsatz und seine Freude an der Gestaltung des Areals bescheiden beschreibt, hat er sich für den Schwesternfriedhof links des Kircheneingangs etwas Spezielles einfallen lassen.

Im Frühjahr 2007, nach der Renovation der Kirche, machte sich Waeber daran, nach den älteren Gedenkplatten der verstorbenen Schwestern zu suchen. Zusammen mit den neueren Tafeln (Sr. Aloysia verstarb 2006, Sr. Reinfriede 2004) zieren sie nun den Schwesternfriedhof, dessen Hauptattraktion der aus hartem Sandstein angefertigte Gedenkstein ist.

Stiftung deckt sämtliche Kosten

Der Gedenkstein stellt ein aufgeschlagenes Buch dar, auf dessen rechter Seite die wichtigsten Eckdaten des Wirkens der Vinzenzschwestern eingetragen sind. Angefertigt haben das Denkmal Michael Wymann und Daniel Kälin vom Steinbildhauer-Atelier Kälin und Wymann AG in Düdingen. «Für die Kosten des Denkmals ist die Stiftung Grotte Maggenberg aufgekommen», erklärt Josef Waeber, seinerseits Gründer der Stiftung.

Im Dienst der Bevölkerung

Rückblickend auf ihr Wirken im Dienst der Sensler Bevölkerung haben die Vinzenzschwestern das persönliche Denkmal mehr als verdient. «Sie haben während Jahren unermessliche Verdienste für unser Dorf, aber auch für den Bezirk erbracht», erzählt Robert Sturny, Alt-Vizeoberamtmann und Bürger von Tafers.

So zählte die Gemeinschaft auf dem Höhepunkt ihrer Tätigkeit in Tafers Ende der 1930er-Jahre 50 Schwestern. Diese waren in sechs Bereichen tätig: Im Bezirksspital, im Töchterpensionat, im Waisenhaus, in der Säuglingsstation Bruchmatt sowie an der Primar- und der Sekundarschule. Im Jahr 2002 haben die beiden letzten im Sensebezirk tätigen Vinzenzschwestern ihren Dienst in der Spitalseelsorge aufgegeben (siehe Kasten).

Ahnungslose Schwestern

«Die Vinzenzschwestern vom Mutterhaus in Köln wissen nichts über den Gedenkstein, der in Tafers an ihr Wirken erinnert», sagt Josef Waeber mit einem stolzen Lächeln auf dem Gesicht.

Der gelernte Sanitär-Installateur ist darauf bedacht, den Friedhof als Ort der Begegnung ähnlich einer Parkanlage zu gestalten. So hat er sein künstlerisches Talent auch in das Gemeinschaftsgrab, in die Installation «Die zehn Gebote» sowie in das soeben erstellte Priestergrab einfliessen lassen.

Mehr zum Thema