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Erinnerungen an eine Künstlergruppe

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Als 1957 fünf Freiburger Künstler die Gruppe Mouvement gründeten, gab es in der Stadt noch keine einzige Kunstgalerie und für das Publikum kaum Möglichkeiten, Kunst zu entdecken. Die neue Künstlergruppe wollte das ändern und Kunst aller Gattungen für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Sie funktionierte als informelle Vereinigung, die sich nie Statuten oder Regeln gab. Und sie brachte in den Sechziger- und Siebzigerjahren frischen Wind in die Freiburger Kunstszene: «Sie spielte eine avantgardistische Rolle in Freiburg und in der ganzen Westschweiz», so der Kunsthistoriker Philippe Clerc. «Sie wuchs rasch und zählte um 1980 rund fünfzig Mitglieder, von denen etwa zwanzig heute noch aktiv sind.»

Um die Bedeutung der Gruppe zu würdigen, hat Philippe Clerc jetzt ein Buch über sie herausgegeben. Es basiert auf einer Ausstellung, die 2017 im Marly Innovation Center zu sehen war, bei der Stiftung APCd, die ihre Tätigkeiten mittlerweile eingestellt hat (die FN berichteten). Auf 140 Seiten zeichnet das Buch in kurzen Texten die Geschichte der Gruppe nach. Kernelement sind aber die vielen Bilder: Sie zeigen die Vielfalt der von den Mitgliedern geschaffenen Kunst und erinnern an Ausstellungen und andere Aktivitäten der Gruppe. Ein eigenes Kapitel ist etwa der Gründung der Galerie de la Cité in einem Keller am Kurzweg (Court-Chemin) gewidmet: Es war die erste Galerie Freiburgs, die die Künstler 1959 eröffneten und bis zur Schliessung 1975 in Eigenregie betrieben.

cs

 

Das Buch ist für 35 Franken im Buchhandel oder bei Editions Faim de Siècle erhältlich. 140 Seiten. Texte auf Französisch.

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