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Erlesene französische Musik

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Auch wenn Weihnachten am 26. Dezember streng genommen vorbei ist, gibt es an diesem Tag noch einmal einen festlichen Anlass in der Pfarrkirche Plaffeien. Mitwirkende sind das Ensemble Camerat Amoyal, der Freiburger Universitätskammerchor unter der Leitung von Pascal Mayer und der Organist Vincent Perrenoud sowie die Solisten Sophie Negoïta und Nando Brügger (siehe Kasten).

Intensiv und reichhaltig

Im Zentrum des Konzerts steht das Gloria des französischen Komponisten Francis Poulenc. Das Werk sei richtiggehend ein Oratorium, weniger von der Länge her als von seiner intensiven Ausdrucksweise und reichhaltigen musikalischen Gestaltung her, schreibt Musikkenner Wolfgang Steiert in der Mitteilung des Universitätskammerorchesters.

Nach dem ersten triumphalen Teil folgt das ungewohnt spassige Laudamus Te, was die zeitgenössischen Zuhörer damals ziemlich befremdete. Poulenc erinnerte sich beim Komponieren dieses Satzes an fussballspielende Benediktiner und grinsende Engelfiguren. Mit besonderem Tiefgang erklingen der dritte und der fünfte Teil, gestaltet durch die Solo-Sopranistin und den Chor.

Als Aufschrei Qui sedes ad dexteram Patris platzt der Schlussteil in das Werk. «Nach der Kadenz-artigen Einleitung stürmt die Musik in allen möglichen Tonarten voran. Das Cum sancto spiritu und das Amen verklingen in einem packenden Pianissimo. Wie kaum anderswo, zeigt das Gloria zwei Facetten des Charakters von Francis Poulenc, teils voller Spott, dann wieder tiefgläubig-ernst, aber nie oberflächlich», so Wolfgang Steiert.

Besinnlich, drängend, ruhig

In der Kirche Plaffeien wird noch ein zweites Werk von Poulenc vorgetragen, ein Orgelkonzert für Streicher und Pauken, das 1938 entstanden ist. Das Konzert erklingt zwar in einem Zug, ist aber in sieben Abschnitte unterteilt. Das heisst, dass die Musik einmal drängend, ein anderes Mal besinnlich erklingt, dazwischen ruhig. Zur Aufführung kommen auch die «Vier kurzen Gebete des heiligen Franziskus» für Männerstimmen a cappella. Ein Grossneffe von Poulenc, selbst ein Franziskaner, hatte dieses Werk beim Komponisten in Auftrag gegeben.

Englische Weihnachtslieder

Ein wenig weihnachtlich wird das Programm dann doch noch: Der Chor wird «Fantasia on Christmas Carols» von Ralph Vaughan Williams zur Aufführung bringen. Das Werk ist durch drei volkstümliche Weihnachtslieder aus Südengland inspiriert und wurde 1912 erstmals aufgeführt.

Mitwirkende

Heimspiel für Nando Brügger

Zwei Solisten kommen am Konzert in Plaffeien zum Einsatz. Zum einen ist dies die Sopranistin Sophie ­Negoïta, die an der Musikhochschule Lausanne mit einem Bachelor abgeschlossen hat und europaweit gefragt ist. Zum anderen tritt Nando Brügger auf. Er ist in Plaffeien geboren und aufgewachsen. Als Sohn des dortigen Organisten und Dirigenten Cyrill Brügger kam er schon früh mit Sologesang in Be­rührung.

Nach dem Abschluss des Studienzertifikats am Konservatorium Freiburg genoss er an der Musikhochschule Basel bei Verena Schweizer Sologesangsunterricht. Ende Juni 2000 erlangte er das Gesangslehrer­diplom und Ende 2003 das Konzertreifediplom. Nebst seinem Studium nahm er an zahlreichen Meisterkursen teil. Er wohnt heute in Brittnau AG und ist in den letzten Jahren in vielen Oratorien und Opern aufgetreten.

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