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«Ermöglichen, aus der Region für den Bund zu arbeiten»

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Als Sprecher der Finanzkommission haben Sie gestern die Immobilienbotschaft 2020 des Bundes kommentiert. Die Finanzkommission hat auf Ihre Initiative hin eine Kommissionsmotion verabschiedet, welche möchte, dass der Bund künftig auf dezentrales Arbeiten setzt. Weshalb?
 
Die Immobilienbotschaft des Bundesrats setzt weiterhin darauf, Arbeitsplätze der Verwaltung zu konzentrieren, beispielsweise am Guisanplatz in Bern oder in Oberzollikofen. Dies, obwohl die Erfahrung nun gezeigt hat, dass vermehrtes Arbeiten am Wohnort möglich und erwünscht ist. Darum fordern wir eine Kehrtwende hin zu mehr Dezentralisierung. Dies hat in der Kommissionsmotion resultiert, die voraussichtlich in der Frühlingssession behandelt wird.
 
Im Homeoffice fühlen sich viele auch einsam, die sozialen Kontakte fehlen. 
 
Die Forderung ist nicht, dass das Homeoffice im Zentrum steht, sondern zu ermöglichen, aus der Region heraus für den Bund zu arbeiten – auch für jemanden, der in Freiburg oder Luzern lebt. Das kann auch im Co-Working sein. Denn zu Hause arbeiten ist nicht immer die beste Lösung. Die Angestellten sollen die Wahlfreiheit haben. 
 
Was würde eine dezentrale Bundesverwaltung für den Kanton Freiburg bedeuten?
 
Die Leute sind mehr in der Region: Sie verpflegen sich über Mittag hier, kaufen hier ein. Das ist interessant für Freiburg; denn der Kanton hat sehr viele Einwohnerinnen und Einwohner, die anderswo arbeiten. Gleichzeitig gibt es so weniger Pendlerverkehr, die Infrastruktur ist weniger belastet; das ist ökologisch und finanziell interessant.
 
Das heisst, der Bund kann so auch Geld sparen?
 
Ja. Denn damit die Leute beim Bund zentral arbeiten können, braucht es Geld für Infrastruktur wie Gebäude und öffentlichen Verkehrsinfrastruktur. In der Gesamtrechnung ist es so für den Bund besser, wenn nicht jeden Tag alle Bundesangestellten nach Bern zur Arbeit müssen. njb/Bild Aldo Ellena/a
 

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