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Ernährung und Klimawandel

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schülerinnen und Schüler gehen in der Schweiz und anderswo vermehrt auf die Strasse, um für eine klimawirksame Politik zu demonstrieren. Die Politiker tun sich schwer damit, Gesetze auszuarbeiten, die den Klimawandel bremsen. Doch was kann der Einzelne bezüglich der Ernährung Gutes für die Umwelt tun? F. K.

Weniger Fleisch und Milchprodukte zu essen, ist eine der wirksamsten Massnahmen, um die Umwelt zu schützen. Denn die Tierhaltung ist sehr ressourcenintensiv, und bei der Tierproduktion werden Unmengen an CO2 freigesetzt. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 15,4 Kilo CO2 emittiert. Zum Vergleich: Die Linsenproduktion verursacht gerade einmal 0,7 Kilo CO2. Ausserdem werden die Tiere mit Soja gefüttert, welches in Südamerika auf Feldern angepflanzt wird, wo früher Regenwald war.

Saisonal und regional einzukaufen, ist ein weiteres Muss für eine nachhaltige Ernährung. Beispielsweise gilt es zu vermeiden, Erdbeeren im Winter oder Spargeln aus Mexiko zu kaufen. Auf Bauernmärkten erhält man die beste Übersicht darüber, welche Produkte momentan Saison sind – gleichzeitig unterstützt man den Bauern von nebenan und ernährt sich umweltbewusst.

In aller Munde ist zurzeit Food Waste. Tatsächlich werden in der Schweiz jährlich 2 Millionen Tonnen (!) an vielfach noch geniessbaren Lebensmitteln weggeworfen. Ein Luxusproblem! Pro Person und Tag landen hier im Durchschnitt 320 Gramm Lebensmittel im Abfall.

Auch für das Portemonnaie ist Food Waste schlecht: Im Schnitt wirft jeder Schweizer Haushalt pro Jahr Lebensmittel im Wert von 500 bis 1000 Franken einfach weg. Achten Sie beim Einkauf darauf, nur das Nötige zu besorgen. Viele Lebensmittel sind übrigens auch nach dem offiziellen Ablaufdatum durchaus noch geniessbar.

Schliesslich kann jeder Einzelne mit ganz einfachen Schritten dazu beitragen, der Umwelt zu helfen. Gehen Sie mit dem Fahrrad statt mit dem Auto einkaufen, benutzen Sie Glas- statt PET-Flaschen und vermeiden Sie Plastik. Es gibt noch unzählige andere kleine Tricks, die der Umwelt helfen. Denn wenn es darum geht, den Klimawandel zu bremsen, ist nicht nur die Politik gefragt – jeder Einzelne kann dazu beitragen.

Simone Jutzet ist Ernährungsberaterin und Sportwissenschaftlerin mit eigener Praxis in Tafers. www.simonejutzet.ch; 079 331 20 78.

Ratgeber Ernährung

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