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Erneut Nachwuchs im Papiliorama

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Erneut Nachwuchs im Papiliorama

40 Anakonda-Babys im Tropenhaus geboren

Kurz vor Weihnachten kann sich das Tropenhaus Papiliorama in Kerzers über Riesenanakonda-Nachwuchs freuen. Vor wenigen Tagen erblickten 40 Jungtiere das Licht der Welt.

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Die jungen Riesenanakondas sind rund 70 Zentimeter lang, wie die Schweizerische Depeschenagentur (sda) am Dienstag mitteilte. Bis die Jungen die Gardemasse ihrer Mutter von sechs Metern Länge und 80 Kilogramm Gewicht erreichen, müssen sie also noch kräftig zulegen.Das Muttertier lebt seit 1998 im Tropenhaus. Die Riesenanakonda hatte erstmals vor zwei Jahren Junge – auch damals genau deren 40 (siehe FN vom 10. Februar 2005).

Leihgaben ins Ausland

Die Kleinen seien Anfang Dezember auf die Welt gekommen, sagt Papiliorama-Direktor Caspar Bijleveld gegenüber den FN. Im Gegensatz zur ersten Geburt haben diesmal alle 40 Exemplare überlebt. «Sie sind kräftiger als der erste Wurf, und die Mutter hat jetzt mehr Erfahrung», erklärt er.Wie damals sollen auch vom jetzigen Wurf die meisten Anakondas als Leihgabe weggegeben werden. «Die Nachfrage ist immer da», ist Bijleveld überzeugt. Ein Verkauf der Tiere komme aber nicht in Frage. Er will die Jungschlangen demnächst beim europäischen Zooverband anmelden – und vielleicht auch in Amerika, wie er sagt.Vorerst aber können die Besucher die Neuankömmlinge im Papiliorama betrachten. «Gut die Hälfte ist in der Ausstellung, der Rest ist geschützt in der Kulisse gleich dahinter», erklärt der Direktor.

Beliebte Jagdtrophäen

Nachwuchs bei Riesenanakondas ist in europäischen Zoos und Tierparks relativ selten. In der Schweiz sind drei Fälle bekannt.Die Anakonda stammt ursprünglich aus Südamerika. Derzeit ist sie dort keine bedrohte Tierart mehr. Trotzdem werden die ausgewachsenen Tiere aus Angst und Aberglaube getötet. Sie sind auch begehrte Jagdtrophäen.

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