Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Erste Anlaufstelle in Notsituationen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Düdingen Wenn irgendwo im Sensebezirk eine zehnköpfige Familie oder sonst jemand in einer Notsituation nicht mehr weiter weiss, kann der ortseigene Vinzenzverein unkompliziert weiterhelfen. Mal geht es darum, ein Lebensmittelpaket von Carton du Coeur zu organisieren, mal darum, beim Aufbringen des Mietzinsdepots auszuhelfen. Die 16 Deutschfreiburger Vinzenzvereine wirken seit Jahren im Stillen und zuverlässig in ihren Gemeinden, wie Präsident Robert Sturny anlässlich der Delegiertenversammlung in Düdingen feststellte (siehe Kasten). Gemäss Roland Buchs wurde auf kantonaler Ebene mit 15000 Franken auf verschiedene Anfragen um Unterstützung reagiert.

An der Versammlung lernten die Delegierten ein weiteres Hilfsprojekt näher kennen: «Freiburg für alle» an der Freiburger Cribletgasse. Gemäss Thomas Böhlen und Kathrin Gabriel-Hofmann gelangten seit letztem September 272 Personen mit ihren Fragen an das Beraterteam. Drei Viertel der Anfragen kamen von Personen französischer Muttersprache, während nur ein Fünftel der Anfragen in deutscher Sprache erfolgte. In den meisten Fällen ging es um soziale und um Familienfragen. Am häufigsten wurden die Personen dann an die Caritas, den Frauenraum und das RAV weitergeleitet. Den Anstoss für die Gründung von «Freiburg für alle» gaben 2004 zwei Grossräte. Ursprünglich wurde eine Anlaufstelle für Familien gefordert, dann wurde nach ersten Abklärungen ein breit abgestütztes Büro geschaffen.

Die Vertreter der Vinzenzgemeinschaften waren interessiert, jedoch auch skeptisch gegenüber der neuen Dienstleistung. Robert Sturny fasste dies stellvertretend zusammen, indem er erklärte: «Das ist sicherlich ein guter Dienst. Aber im Sensebezirk mit seinem guten Sozialdienstnetz und den Vinzenzvereinen kann das Büro kaum eine Rolle spielen.» Gemäss Kathrin Gabriel-Hofmann und Thomas Böhlen können auch Vertreter von Vereinen und Organisationen das Büro zur Klärung von Anfragen kontaktieren. sr

Zum Verband

16 Vereine – 342 Mitglieder

Im Ortsrat der deutschfreiburgischen Vinzenzkonferenzen sind 16 Vereine zusammengeschlossen, 56 Mitglieder trafen sich kürzlich zur jährlichen Delegiertenversammlung. 2011 engagierten sich insgesamt 342 Personen auf freiwilliger Basis für das Wohl Benachteiligter. Während die Arbeit vor allem in den Gemeinden erfolgt, beschränkt sich der Ortsrat Deutschfreiburg auf wenige regional übergreifende Veranstaltungen: das Vorständetreffen findet dieses Jahr Ende August im Institut St. Joseph/Guglera statt, und die Gedenkmesse zum Todestag von Vinzenz von Paul wird Ende September in Flamatt gefeiert. Schliesslich werden ein Treffen der Vereinsvorstände mit den entsprechenden Sozialdiensten und ein Anlass zum Thema «Patientenverfügung» angestrebt. sr

Mehr zum Thema