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Erste Fusionspräferenzen

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Erste Fusionspräferenzen

Umfrage-Ergebnisse in Giffers

Die bisherigen Umfrageergebnisse weisen deutlich darauf hin, dass die Giffersner mit Tentlingen fusionieren wollen, an einer Fusion mit St. Silvester aber kaum interessiert sind. Das Budget 2004 weist trotz Sparkurs ein Defizit von 3,56 Prozent auf.

Von MATTHIAS FASEL

«Es sind nur Zwischenresultate, deshalb sollten sie nicht überbewertet werden.» Ammann Rudolf Vonlanthen wollte die veröffentlichten Ergebnisse noch nicht als die finale Meinung der Gemeinde Giffers darstellen, da die Bevölkerung noch bis zum 22. Dezember Zeit hat, die ausgeteilten Fragebogen an die Gemeinde zurückzusenden. Trotzdem sprechen die 85 bislang ausgewerteten Bögen eine deutliche Sprache. Während sich 92 Prozent für einen Zusammenschluss mit Tentlingen aussprechen, befürworten lediglich 20 Prozent eine Fusion mit St. Silvester. Von den 47 Versammelten wollte sich niemand zusätzlich zum Thema Fusionen äussern.

Budget 2004 einstimmig
angenommen

Der Voranschlag für die Laufende Rechnung sieht für nächstes Jahr einen Aufwandüberschuss von knapp 175 000 Franken vor. Einem Ertrag von 4,91 Millionen Franken steht dabei ein Aufwand von 5,08 Millionen Franken gegenüber. Verantwortlich für den neuerlichen Anstieg des Defizits sei in erster Linie die ständige Kostenzunahme im Gesundheitsbereich. Ausserdem habe man in Sachen Steuereinnahmen sehr vorsichtig budgetiert, so dass der Voranschlag nicht nur realistisch, sondern gar pessimistisch sei, so Vonlanthen.

Weitere Posten, welche die Ausgabeseite belasten, sind der vorgeschriebene Kauf von neuen Feuerwehrstiefeln für 14 500 Franken sowie 16 000 Franken für die Sanierung des Parkplatzes zwischen der Schützenhütte und dem oberen Fussballplatz. Ansonsten sind keine ausserordentlichen Ausgaben vorgesehen. Diesen Sparkurs lobte auch Finanzkommissionspräsident Josef Jungo: «Bei der seit Jahren stagnierenden Wirtschaftslage ist es bereits positiv, dass die Gemeinde nicht noch grössere Defizite ausweist.» Dies sah die Versammlung genau so und nahm das Budget einstimmig an. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde die Investitionsrechnung, die für 2004 kein Kreditbegehren vorsieht. Vizeammann Othmar Neuhaus teilte den Versammelten weiter mit, dass der Radstreifen, der den Dorfkern säumt, sich in seiner Pilotphase bewährt habe und deshalb bleibe.
Weiter wurde dem Gemeinderat bestätigt, dass er auch weiterhin die Kompetenz hat, Parzellen im Quartier Allmend zu verkaufen. Angesichts der Tatsache, dass auf einer der Parzellen bereits ein halbes Haus steht, war dies eigentlich unumgänglich. Trotzdem musste der Gemeinderat mit diesem Begehren vor die Versammlung treten, da der Notar und der Grundbuchhalter die Kompetenzerteilung von 1996 nicht akzeptieren wollten. «Hier hat wieder einmal der Amtsschimmel gewiehert,» kommentierte dies Vonlanthen leicht verärgert.

Werkhof:
Noch fünf Einsprachen hängig

Schliesslich gab der Ammann auch noch bekannt, dass gegen den im März beschlossenen Werkhof sieben Einsprachen eingegangen seien, von denen fünf noch immer aufrechterhalten würden. Alle Einsprachen seien gegen die Abfallsammelstelle erhoben worden. Man sei jedoch weiterhin mit den betroffenen Parteien am Verhandeln.

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