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Erste gemeinsame Übung

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Erste gemeinsame Übung

Feuerwehren Courlevon und Cressier arbeiten künftig zusammen

Ab nächstem Jahr wollen die beiden Feuerwehren Courlevon und Cressier zusammenarbeiten. Eine erste gemeinsame Übung hat am Samstag stattgefunden. Gleichzeitig war es die letzte Übung unter den jetzigen Kommandanten.

Von CORINNE AEBERHARD

Die erste gemeinsame Übung fand bei einem Bauernhof in Coussiberlé statt, und damit zwischen Courlevon und Cressier. Anschliessend wurde an verschiedenen Arbeitsposten zusammen mit dem Stützpunkt Murten gezeigt, was die verschiedenen Aktivitäten und Aufgaben sind. Ebenso wollte man damit der Bevölkerung zeigen, dass eine Zusammenarbeit möglich ist. Diese wurde unter anderem deshalb gesucht, weil die beiden Feuerwehren im Falle eines Brandes tagsüber Probleme haben, genügend Feuerwehrleute zu mobilisieren, um in den ersten fünf Minuten vor Ort zu sein und entsprechende wichtige Massnahmen zu treffen.

«Wir konnten das nicht mehr garantieren», sagt Hans Köhli, abtretender Feuerwehrkommandant von Cressier.

Diese Zusammenarbeit ist aber auch ein Schritt zu einer grösseren geplanten Neuorganisation der Wehrdienste im Seebezirk.

Köhli zeigte sich positiv überrascht, wie die Zusammenarbeit ohne grosse Vorarbeit klappe. Die beiden Feuerwehren seien punkto Ausbildung und Ausrüstung auf einem guten Stand. Und auch sprachlich sollte es keine grösseren Probleme geben. Es gäbe schon noch fachliche Ausdrücke, die man auf Französisch nicht kenne, sagt sein Kollege Peter Belk von der Feuerwehr Courlevon. Er ist aber überzeugt, dass das innerhalb eines Jahres kein Problem mehr sein werde.

Für Hans Köhli war es die letzte Übung als Kommandant. Seit 1993 leitete er die Feuerwehr von Cressier. Insgesamt 26 Jahre dient er mittlerweile der Feuerwehr. 20 Jahre war er zudem als Instruktor tätig. Nun will er noch ein Jahr anhängen, um einen guten Übergang zu gewährleisten.

Viele Fehlalarme

Während all den Jahren habe die Feuerwehr von Cressier nie wirklich grosse Brände zu löschen gehabt, erinnert sich Köhli. Ein Grossteil der Einsätze hätten sich zudem als Fehlalarme entpuppt.

Er habe seine gesteckten Ziele erreicht wie etwa die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges, den Bezug eines neuen Feuerwehrlokals oder eine bessere Ausrüstung für die Feuerwehrleute. Nun wolle er einem Jüngeren Platz machen, erklärt Köhli. Seine Nachfolge tritt José Carvalho an. Er steht auch der Betriebsfeuerwehr der Diamed in Cressier vor.

Ein Grossbrand

Auch für Peter Belk war es am Samstag die letzte Übung, die er als Kommandant leitete. 1988 trat er der Feuerwehr Courlevon bei, seit 1998 ist er deren Kommandant. An ein Ereignis kann sich Peter Belk sehr gut erinnern: an den Brand eines Bauernhauses am 28. September 2002. «Das Wohnhaus konnten wir halten, aber der Ökonomieteil brannte nieder.» Ansonsten sei die Feuerwehr von Courlevon von grösseren Ereignissen verschont geblieben.

Seit er in der Feuerwehr ist, habe es «extreme Veränderungen» gegeben. Belk spricht von einem «Quantensprung». Wie Cressier bezog auch Courlevon ein neues Lokal, schaffte ein Fahrzeug an und die Feuerwehrleute erhielten eine neue Bekleidung. Auch bei der Ausbildung veränderte sich viel.
Seinen Rücktritt begründet der 35-jährige Peter Belk mit «Zeitgründen», aber auch mangelnder Motivation. Das sei aber für diese Aufgabe zentral. Belk bleibt weiterhin Mitglied der Feuerwehr, wie er erklärt.

Sein Nachfolger ab dem 1. Januar 2006 ist Yves Maeder. Aus Altersgründen tritt auf Ende Jahr auch der Vizekommandant Bernhard Etter von seinem Amt zurück.

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