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Erste Hilfe ist lernbar

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Das Ferien- und Ausbildungslager (Aula) findet erstmals in Schwarzsee statt

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Seit dem vergangenen Samstag sind die 94 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den vom Militär zur Verfügung gestellten Truppenunterkünften. Etwas mehr als die Hälfte der Jugendlichen zwischen 14 und 22 Jahren sind Mädchen. Fast alle Dialekte zwischen Bodensee und Bern sind zu hören, Freiburger Jugendliche hat es aber nur ganz wenige dabei.

Super Puma ist der Superhit

«Wir möchten den Jugendlichen die Gelegenheit bieten, in einer attraktiven Umgebung und in lockerer Atmosphäre die Welt des Sanitätswesens kennenzulernen», erklärt Marina Geissbühler, Ko-Leiterin der Kurse. Der Schweizerische Militär-Sanitäts-Verband führt diese Kurse schon seit vielen Jahren durch, ähnlich wie sie das Militär für die fliegerische Vorschule durchführte. «Heute sind unsere Kurse aber mehr für den praktischen Alltag konzipiert. Die Teilnehmer können bei uns den Nothilfekurs für die Autofahrprüfung, Erste-Hilfe-Kurse, Einführung in die Krankenpflege u.v.a. machen», betont Geissbühler. Ausserdem erhalten die jungen Menschen dabei Ideen für ihre berufliche Zukunft, indem sie Berufe aus dem medizinischen Sektor kennenlernen.Am Montagnachmittag stand eine besondere Überraschung auf dem Programm. Ein Super Puma (Cougar), der zurzeit für einen WK in Alpnach stationiert ist, flog zu Besuch nach Schwarzsee. Fliegersoldaten erklärten den Jugendlichen, dass ihr Helikopter 230 Kilometer in der Stunde fliegen kann und die Rotorblätter gesamthaft 18 Meter lang sind. Sie luden die Mädchen und Jungen auch ein, im Fluggerät Platz zu nehmen, nur mitfliegen durften sie nicht, das lässt das Reglement nicht zu.In einer schwindelerregenden Übung zeigten die Soldaten, wie ein (simulierter) Verletzter aus der Luft geborgen wird und an der Seilwinde ins Flugzeug gehoben wird. Staunen, Klatschen und Blicke voller Bewunderung richteten sich in den Herbsthimmel über dem Schwarzsee, und schon flog der Super Puma zurück in die Innerschweiz.

Nachtübungen und Rendez-vous

Andreas (19-jährig) und Reto (20-jährig) haben schon viele Aula-Camps hinter sich, jetzt wirken sie als Hilfsleiter mit. «Von Gleichaltrigen lernst du einfach besser», meint Andreas. Sein Freund Reto findet es jedes Mal einen tollen Ausgleich zum Alltag. Der Montage-Elektriker ist mit Eifer bei der Sache.Monica und Dzifa haben sich am Samstag kennengelernt. «Es fägt einfach mega, so viele Leute zu treffen. Wir lernen viel, aber feiern auch ziemlich viel», lacht Dzifa. Sie ist an einer Ausbildung im Pflegeberuf interessiert und möchte so viel wie möglich von den Berufsleuten erfahren, bevor sie die Ausbildung beginnt.«Mit unserer Mischung aus seriösem Unterricht, Sport, gemeinsamen Essen und viel Spass können wir die Jugendlichen für unser Anliegen gewinnen, nämlich die Erste Hilfe in der Bevölkerung besser zu verankern», erklären die Kursleiter.

Militär- und Zivilorganisation

Die Ferien- und Ausbildungslager Aula werden vom Schweizerischen Militär-Sanitäts-Verband SMSV und dem Schweizerischen Roten Kreuz getragen. Die Armee stellt Material im Wert von rund 1,3 Millionen Franken zur Verfügung für die Kurse. Kursleiter, eine Ärztin und weitere 36 freiwillige Helfer arbeiten mit.Informationen unter www.smsv.ch

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