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Erste Nicht-Europäerin steht den Paulusschwestern vor

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Schwester Agnès-Thérèse Diène, die neue Generaloberin des auf verschiedenen Kontinenten vertretenen Pauluswerks, stammt aus Senegal und kam 1995 nach Freiburg. Sie folgt als General­oberin auf Cécile-Jean Boullenger und wurde für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Ihre Vorgängerin wurde vom Generalkapitel als Generalassistentin der Gemeinschaft eingesetzt.

Die neue Generaloberin setzt auf Kontinuität, schreibt die Freiburger Zeitung «La Liberté». Diène schliesst aber nicht aus, dass neue «Wege der Mission» geöffnet werden könnten. Das Pauluswerk wurde von Domherr Joseph Schorderet (1840-1893) im Jahr 1873 gegründet und ist im Medienbereich tätig.

Die Gemeinschaft der Paulusschwestern ist aufgrund der Altersstruktur starken Änderungen ausgesetzt. Das Durchschnittsalter der Schwestern im Mutterhaus in Freiburg liegt bei 80 Jahren. Sie werden von Mitschwestern aus Frankreich und anderen Ländern unterstützt.

Die Gemeinschaft zählt heute 106 Schwestern, 46 leben in Freiburg. Sie verfügt über Zentren in Martinique, Guadalupe, Burundi, Madagaskar, Kamerun, Benin, Vietnam, Deutschland, der Schweiz und Frankreich.

Bereitschaft zur Öffnung

2014 gaben die Ordensfrauen die alleinige Kontrolle über ihre Druckerei Saint-Paul und die Zeitung «La Liberté» auf. Die Freiburger Kantonalbank und das Energieunternehmen Groupe E erwarben gemeinsam einen Drittel der Aktien.

Die Ordensfrauen hatten vor einigen Jahren ihre Bereitschaft zur Öffnung erklärt. Wegen fehlenden Nachwuchses benötigten sie Geld, um den Betrieb der Gemeinschaft weiterhin finanzieren zu können. Sie waren seit 1873 Alleinaktionärinnen von Zeitung und Druckerei.

kath.ch

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