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Erste Niederlage seit acht Spielen für Freiburg

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Autor: stefan meuwly

Fussball 1. Liga Dank des nachträglichen Forfait-Sieges gegen La Tour bekam der FCF unter der Woche zwei zusätzliche Punkte gutgeschrieben. Schön für die Statistik, aber hinsichtlich der Teilnahme an den Aufstiegsspielen inzwischen leider ohne Bedeutung. Der Challenge-League-Zug ist für die Freiburger – unabhängig vom Ausgang des eingereichten Rekurses – nämlich definitiv abgefahren.

Martignys Kontertaktik ging auf

Gegen das noch im Abstiegskampf steckende Martigny konnten die Freiburger indes nicht mit weiteren Geschenken rechnen. Die Walliser spielen einen einfachen, teilweise gar etwas biederen Fussball, bewiesen aber, dass sie durchaus in der Lage sind, einem Grossen der Liga das Leben schwer zu machen. Basierend auf einer kompakten Defensive liessen sie den Freiburgern nur wenig Raum zum Spielaufbau. Wenn aber mal schnell und direkt gespielt wurde, offenbarte auch Martignys Abwehr ihre Schwächen. Torjäger Gigic war dem Torerfolg am nächsten. Doch sowohl in der 13. als auch in der 35. Minute vermochte er Martignys Torwart nicht zu düpieren.

Auch in der zweiten Hälfte fand Freiburg die Mittel nicht, um den Gegner auszuspielen. Martigny zog sich zurück und lauerte auf Konter. Und einer dieser Gegenstösse brachte schliesslich die Entscheidung: Der eingewechselte Okeke zog aus 18 Metern ab und traf via Lattenunterkante wuchtig ins Tor.

Blick in die Zukunft

Wichtiger als der Ausgang des Spiels bleibt die Frage nach dem Gesicht des FCF Version 2009/2010. Die Mehrheit der «einheimischen» Spieler wird dem Klub weiterhin treu bleiben. Für den Sensler Leistungsträger Pascal Jenny ist noch alles offen: «Wir werden in den nächsten Tagen zusammenhocken und die Situation besprechen. Es kommen positiv denkende Leute in den Klub, und ich denke, der Weg geht in die gute Richtung.» Die Rückkehr Jennys ins St. Leonhard könnte also durchaus länger als nur eine Saison dauern.

Kunz bilanziert

Anders sieht es bekanntlich bei Trainer Adrian Kunz aus. Der Berner muss den Verein nach nur einer Saison wieder verlassen. Nach dem letzten Heimspiel zog er eine erste Bilanz: «Wir haben diese Saison die beste Platzierung seit elf Jahren erreicht. Berücksichtigt man die nicht immer einfachen Verhältnisse, ist das ein toller Erfolg der Mannschaft.»

Schade findet Kunz hingegen, dass der Funken nicht aufs Publikum übergesprungen ist. «Es gehen mehr Leute ans Training von Gotteron als an unsere Heimspiele. Das finde ich sehr schade. Vielleicht wurden in der Vergangenheit seitens der Vereinsführung Fehler begangen, so dass es am nötigen Goodwill fehlt.»

Wo es Kunz hinzieht, vermochte er noch nicht zu sagen. «Ich habe mich für den Profifussball entschieden und werde auch weiter in diesem Bereich tätig sein.» Nach dem letzten Spiel nächsten Samstag in Baulmes endet für die Pinguine eine turbulente Saison. Mit einem neuen Präsidenten und einem neuen Trainer wird es dem Verein vielleicht endlich gelingen, ein breiteres Publikum anzusprechen. Das Fanionteam hat nach dieser erfolgreichen Saison zumindest seinen Anteil daran geleistet.

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