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Erste Schritte für ausserschulische Kinderbetreuung im Sense-Oberland

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Eine Kindertagesstätte (Kita), das Angebot des Mittagstisches oder auch Strukturen für eine Betreuung der Kinder vor und nach der Schule gibt es im Sense-Oberland nicht. Das könnte sich aber ändern: Auf Initiative der Gemeinden Tentlingen und Giffers hin sind zwei interkommunale Arbeitsgruppen entstanden, die Konzepte für die vorschulische beziehungsweise für die ausserschulische Betreuung im Sense-Oberland erstellen. Diese sollen bis Juni stehen, wie Willy Riedo, Gemeinderat in Tentlingen und Leiter der Arbeitsgruppe «Vorschulische Betreuung», auf Anfrage erklärt.

Schon die Bedarfsabklärung für familienexterne Betreuungsplätze, welche sämtliche Freiburger Gemeinden per Gesetz alle vier Jahre durchführen müssen, haben die neun Gemeinden des Sense-Oberlandes koordiniert durchgeführt. Im September 2012 haben sie sämtliche Haushalte mit Kindern im Vorschul-, Kindergarten- und/oder Primarschulalter angeschrieben. 735 Familien haben den Fragebogen erhalten. Die Rücklaufquote betrug gemäss Willy Riedo rund 60 Prozent. «Damit sind wir sehr zufrieden.»

Kita im Raum Tentlingen?

Die Umfrage hat einen Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder im Vorschulalter sowie für die ausserschulische Betreuung von Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren aufgezeigt (siehe Kasten). «Deshalb ist es unser Ziel, entsprechende Angebote zu schaffen», sagt Willy Riedo. Für eine Kita sieht er den Raum Tentlingen als ideal an, vor allem wegen der Verkehrsflüsse. So könnten die Eltern ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit bringen und abholen. «Das ist eine Idee, die aber erst noch reifen muss.»

Die Umfrage habe zudem gezeigt, dass drei Viertel des Bedarfs an Kita-Plätzen aus Haushalten der Gemeinden Giffers, Tentlingen und Rechthalten stammen. Indirekt bestehe auch in den anderen Gemeinden des Sense-Oberlandes Bedarf, sagt Riedo. Dort seien es einfach viel öfter Privatpersonen, die den Hütedienst übernehmen würden.

 Bei der ausserschulischen Betreuung hingegen sollen die Kinder nicht zentral, sondern möglichst in der Nähe eines jeden Schulhauses betreut werden, sei es über Mittag oder vor und nach der Schule, sagt der Plasselber Gemeinderat Jean-Daniel Feller, Leiter der Arbeitsgruppe «Ausserschulische Betreuung».

Für das Budget 2014

Die Gemeinderäte würden in den nächsten Tagen den Grundsatzentscheid fällen, ob die ausserschulische Betreuung als Verein geführt werden soll. Dies sei «sehr wahrscheinlich» und habe den Vorteil, dass die Einsätze zentral geregelt und gleich entlöhnt würden, so Feller.

Der Vorstand dieses Vereins soll sich vorwiegend aus betroffenen Eltern verschiedener Oberländer Gemeinden zusammensetzen und die Administration einer Gemeindeverwaltung mit freien Ressourcen übergeben werden. «Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern von der Erfahrung anderer Gemeinden profitieren», sagt er. Deshalb stehe im Mai ein Treffen mit dem Verein Tagesstrukturen Schmitten an.

Um in den Genuss der Kantonssubventionen zu kommen, müssen die Krippenplätze bis Ende 2014, jene der ausserschulischen Betreuung bis Mitte 2014 vorhanden sein. Deshalb ist es auch das Ziel beider Arbeitsgruppen, bis im Juni den Gemeinderäten Zahlen zu präsentieren, damit sie diese in das Budget 2014 integrieren können.

Zahlen und Fakten

Die Kita sollte rund 16 Plätze anbieten

Gemäss der Erhebung, die in Tentlingen, Giffers, Rechthalten, St. Silvester, Plasselb, Plaffeien, Oberschrot, Zumholz und Brünisried durchgeführt worden ist, liegt der Bedarf für die Betreuung von Kindern im Vorschulalter insgesamt bei 120 Halbtagen pro Woche. Die Verteilung auf die Wochentage umfasst zwischen 9 und 16 Betreuungsplätze pro Tag. Auch im Bereich ausserschulische Betreuung ist gemäss der Erhebung ein Bedarf vorhanden.ak

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