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Erster Saisonsieg gegen Ambri?

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Erster Saisonsieg gegen Ambri?

Wichtiges Heimspiel für Gottéron gegen die Tessiner

Das heutige Heimspiel gegen Ambri-Piotta ist für Gottéron praktisch schon ein vorgezogener Play-off-Match. Im dritten Anlauf versuchen die Freiburger erstmals einen Saison-Sieg gegen die Leventiner zu holen. Entscheiden wieder die Tore der acht Ausländer über Sieg und Niederlage?

Von KURT MING

Vor dem dritten Saisonvergleich zwischen Gottéron und Ambri, bei je einem Unentschieden und einem Sieg der Tessiner, spricht im Kampf um einen Playoff-Platz fast alles für den Gast. Das Team von Trainer Serge Pelletier hat nach einem fantastischen Saisonstart, zwischendurch war Ambri sogar Leader, nicht weniger als 9 Punkte Vorsprung auf die Saanestädter. Andersum gesagt, bei einem Sieg im St. Leonhard wären die Biancoblue für die Drachen in der Quali nicht mehr einzuholen. Trainer Popichin sprach am Samstagabend in Kloten vom frühzeitigen Beginn der Playoffs für sein Team: «Ab jetzt sind für uns Heimniederlagen verboten.» Dabei dachte der Russe an die Lage am Strich. Einmal angenommen, Schweizer Meister Bern wird Langnau über dem Strich noch ablösen, dann muss Freiburg innert 20 Runden ganze sieben Punkte auf Teams wie Servette, Rappi oder Zug aufholen, um das angestrebte Saisonziel Playoff zu erreichen. Keine leichte Aufgabe für den HCF, der in den bisherigen 12 Heimspielen schon fast ein halbes Dutzend Mal als Verlierer vom Eis musste.

Ambri mit vielen Ex-Freiburgern

Kaum zu glauben, aber im Team von Ex-Gottérontrainer Serge Pelletier stehen mit Manzato, Szczepaniec, Gianini und Lars Leuenberger vier Spieler, die auch schon für die Drachen auf Torjagd gingen. Ihnen gegenüber steht beim HCF mit Goalie Mona ein einziger Ambrianer. So gesehen ist dieses Spiel immer auch ein Aufeinandertreffen von alten Spielerkollegen, die natürlich besonders motiviert zur Sache gehen. Bei Ambri machen aber nicht die ehemaligen Freiburger die Hauptmusik, sondern vorweg das Atomtrio Trudel/Domenichelli/Toms. Allein Trudel und Domenichelli kommen zusammen auf sage und schreibe 79 Skorerpunkte. Für die Freiburger Sölnder Martin, Rodin, Hentunen und Karlberg sicher eine besondere Herausforderung, in diesem speziellen Duell vor den eigenen Fans die Oberhand zu behalten. Zuletzt gabs für Ambri aber nur noch einen Punkt in vier Spielen, und vor allem die Heimniederlage gegen Lausanne am Samstag gab klubintern viel zu reden. Vielleicht ist die kleine Formbaisse der Tessiner eine Chance für die Freiburger, die in Kloten aufsteigende Form in Offensive und Defensive an den Tag legten.

Powerplay macht Popichin Sorgen

Vorweg zu Hause, wo die Schiris doch die eine oder andere Strafe mehr gegen den Gastklub pfeifen, bringt dem Gastgeber jeweils die Möglichkeit, zu Powerplay-Toren zu kommen. Von diesem Überzahlspiel hat der HCF bei seinen letzten Auftritten viel zu wenig profitiert. «Wir brauchen viel zu lange, um uns im gegnerischen Drittel festzukrallen», gibt Popichin als einer der Gründe für die fehlende Erfolgsquote im Überzahlspiel. Kommt leider dazu, dass sowohl Karlberg wie auch Montandon, die Center der zwei Powerplay-Formationen viel zu viele Bullys in solchen Situationen verlieren. Überhaupt muss Freiburg in den kommenden Wochen seine Torproduktion verbessern, will es den Anschluss an die Playoff-Plätze nochmals schaffen. Routiniers wie Montandon, Howald, Schümperli und Schneider kommen zusammen kaum auf ein Dutzend Skorerpunkte, viel zu wenig, um die Schwächen in der Abwehr (Platz 11 mit 85 Gegentoren) zu verdecken. Zum Glück kann Popichin auch gegen Ambri auf sein ganzes Kader zurückgreifen.

Spielbeginn: St. Leonhard, heute um 19.45 Uhr.

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