Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Erster Schritt zur Fusion ist gemacht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Sozialdienst des Seebezirks macht sich fit für die Fusion mit der Berufsbeistandsschaft See. Die Delegierten des Gemeindeverbandes, Vertreter der 13 Mitgliedgemeinden beschlossen an ihrer Versammlung vom Mittwochabend in Gurmels einstimmig eine entsprechende Absichtserklärung. Nun werden laut Jean-Marc Sciboz die Statuten und ein Budget erstellt. Sciboz, Gemeinderat in Gurmels, wurde an derselben Versammlung zum Präsidenten des Gemeindeverbandes gewählt. Das Ziel sei, so Sciboz, dass diese im Herbst den Delegierten und danach den Mitgliedgemeinden vorgelegt werden. Beide Organisationen decken fast denselben Perimeter ab. Die Berufsbeistandschaft ist dabei kein Gemeindeverband, sondern lediglich eine Übereinkunft.

Die Fusion soll ein erster Schritt hin zu einer Vereinigung aller Sozialdienste in der Region werden. Zurzeit bestehen neben dem Sozialdienst und der Berufsbeistandschaft See auch die entsprechenden Dienste in Kerzers sowie in Murten, an die auch Greng und Merlach angeschlossen sind. Die Sozialdienste des Seebezirks und von Murten arbeiten heute schon als Nachbarn im selben Gebäude. Und dieses steht in Murten. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass das angedachte Fusionsprojekt in Murten auf besonders fruchtbaren Boden gefallen ist.

Professionelle Effizienz

Das Argument der Verantwortlichen für die Fusion: Die heutigen Dienste sind klein, erfüllen jedoch ähnliche oder gar gleiche Aufgaben, Arbeitsinhalte und Arbeitsschritte. Mit der Zusammenlegung erhalten sie eine optimale Grösse. Sie können gemeinsam effizienter und effektiver durch eine professionelle Leitung geführt werden. Ausserdem weisen sie ähnliche technische Einrichtungen und Informatiksysteme auf. Zudem sind die Dienste personell knapp besetzt, fügte Sciboz an. Falle einmal eine Person aus, fehle es oft auch an Ersatzpersonen. Schliesslich führe die Leiterin des Sozialdienstes See seit dem 1. April auch die Berufsbeistandschaft. So sei der Schritt zu einer gemeinsamen Struktur nicht mehr so gross.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der möglichen Partner prüft zurzeit das Fusionsprojekt (die FN berichteten). «Dieser Schritt wird nicht ganz so einfach sein», räumt Sciboz ein, weil einige Hürden zu nehmen seien. So rechnet er, dass die Grossfusion erst in zwei bis drei Jahren erfolgen kann.

Mehr zum Thema