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Erster Schultag am Kreuzberg

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Einweihung des Kreuzbergschulhauses in Kerzers

Autor: Von FADRINA HOFMANN

Montagmorgen, 9 Uhr: Rund 45 Kinder haben sich gemeinsam mit ihren Eltern und kleineren Geschwistern auf dem Vorplatz des Kreuzbergschulhauses eingefunden. Gespannt verfolgen die frischgebackenen Erstklässler und die Sonderklassenschüler, wie die Gemeinde- und Schulpräsidentin Susanne Schwander feierlich ein Band durchschneidet. Nicht nur für die Kinder, auch für das Gebäude beginnt an diesem Morgen der erste Schultag.

Ein Projekt auf engstem Raum

Vor einem Jahr erfolgte der Spatenstich für das neue Schulgebäude. Gemäss dem Präsidenten der Baukommission Pierre-Alain Sydler konnte der Bau termingerecht fertiggestellt werden. Dies trotz anfänglicher Probleme mit dem Baugrund und schlechter Wetterlage im Sommer.Ursprünglich sollte das neue Schulhaus auf einer benachbarten grösseren Parzelle gebaut werden. Da ein Waldstück zu diesem Zweck gerodet worden wäre, entschieden sich die Verantwortlichen, das Projekt auf einer engeren Parzelle zu realisieren. Heute erstreckt sich das Schulareal jeweils bis unmittelbar an die Grundstücksgrenze der Nachbarn. «Es war eine Herausforderung, auf so engem Raum zu bauen», sagt der Präsident der Baukommission.Fünf identische Räume auf zwei Stockwerken und eine Mehrzweckhalle im Untergeschoss sind im Kreuzbergschulhaus untergebracht. Jedes Klassenzimmer hat einen integrierten schalldichten Gruppenraum.«Bereits bei der Planung war klar, dass wir ein Basisstufenschulhaus machen möchten», erklärt Pierre-Alain Sydler. Das Gebäude ist gemäss den obligatorischen Minergie-Auflagen gebaut. Es wird mit einer Erdsonde beheizt. Die hellen und funktionalen Räume haben sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen Anklang gefunden.

«Dieser Tag ist ein Geschenk»

35 Jahre lang gingen Kindergarten- und Primarschüler in eine provisorische Baubaracke in die Schule. Nun sind zwei Kindergartenklassen, eine Kleinklasse und eine erste Klasse im neuen Schulhaus untergebracht.Das Bauprojekt kostet rund fünf Millionen Franken. Die Kosten werden zum grössten Teil von der Gemeinde übernommen. Der Kantonsbeitrag belief sich auf 150 000 Franken.Für die Schulleiterin des Kindergartens und der Primarschule Kerzers Dorli Blaser ist der erste Schultag in den Räumen ein ganz besonderes Ereignis. «Ich habe mich seit dem Anfang meiner Amtszeit für ein neues Schulhaus eingesetzt – dieser Tag ist wie ein Geschenk», freut sie sich.

Mit Farbe verewigt

Den endgültigen Einweihungsakt dürfen am ersten Schultag die Kinder vollziehen. Eifrig machen sich die Schüler daran, sich auf einer kahlen Wand zu verewigen. Nach kurzer Zeit zieren farbige Händeabdrücke das Schulgelände. Anschliessend geht es voller Neugierde und mit nigelnagelneuem Schulsack in die Klassenräume.

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