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Erster Weltcup-Sieg für Sandra Kolly

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Autor: urs huwyler

Nach der Heim-EM in Winterthur war Sandra Kolly zwar enttäuscht, aber sie versuchte das Ergebnis (22.) zu relativieren. «Der Formaufbau stimmt. Mein Ziel bleiben die Olympischen Spiele. In Rio möchte ich die Limite schaffen», zeigte sich die Vizemeisterin kämpferisch. Doch nun überraschte sie sich mit dem ersten Weltcupsieg ihrer Karriere gleich selbst. Die 387 nach der Qualifikation bedeuteten Saisonbestleistung (386 in Pilsen) und zwei Punkte Vorsprung auf die von Sonia Franquet angeführten Verfolgerinnen.

Den Grundstein zum Triumph legte Sandra Kolly in der ersten (98) und dritten (100) Passe. «Trotz des Vorsprungs war ich im Final ziemlich nervös. Es kommt ja nicht alle Tage vor, dass ich die Chance habe, einen Weltcup zu gewinnen. Dass einzelne Schüsse nicht optimal waren, war die Folge. Doch es spielte keine Rolle, weil die Konkurrenz ebenfalls patzerte», erklärte die seit 2005 konstant auf hohem Niveau schiessende Freiburgerin nach der Dopingkontrolle. Trotz zweimal 8.9 und 9.2 zum Schluss erzielte sie das zweitbeste Finalergebnis (97.8).

Traum wird wahr

Wer wie Sandra Kolly schon verschiedentlich in einem Weltcup-Final gestanden ist, hofft irgendwann auf den grossen Durchbruch. «Jede Athletin träumt unabhängig von der Sportart von einem Weltcupsieg. Dass ich das Ziel erreicht habe, wird mir erst allmählich bewusst. Es ist ein schönes Gefühl und ich geniesse es», freut sich die Olympia-Kandidatin bzw. Fixstarterin fern der Heimat. «Selektioniert bin ich noch nicht», mag Sandra Kolly Swiss Olympic nicht vorzugreifen. «Allerdings», muss sie eingestehen, «ist es unwahrscheinlich, dass meine beiden Konkurrentinnen ebenfalls einen Weltcup für sich entscheiden können.»

Im Kampf um den zweiten Olympia-Startplatz geriet Angela Schuler (Thörishaus) mit Rang 20 (375) gegen die achtklassierte Cornelia Froelich (Stadel) in Rücklage. Die Olympia-Siebte von Athen 2004 erfüllte im Gegensatz zur Bernerin die Olympia-Limite (13.) mit Platz acht. Angela Schuler hat im Mai in München und Mailand die Chance, zu kontern und Ende Juli neben Sandra Kolly nach China zu fliegen.

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