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Erstes Ausrufezeichen der Düdingen Bulls

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Die Hierarchie im Freiburger Eishockey ist eigentlich seit Jahren dieselbe: Zuoberst thront der NLA-Verein Gottéron, dahinter folgen die Düdingen Bulls, die seit 2000 in der 1. Liga spielen und in jeder Saison die Playoffs erreicht haben. Auf Platz 3 der kantonalen Rangliste liegt der Verein aus Bulle, der seit seinem Aufstieg in die 1. Liga 2007 zweimal die Qualifikation für die Finalspiele geschafft hat, sich ansonsten wie in den beiden Vorjahren mit der Teilnahme an den Playouts zufriedengeben musste. Während die Sensler im Hinblick auf diese Saison ihre prominenten Abgänge fast ausschliesslich mit Nachwuchsspielern kompensiert haben, lockte Bulle einige nationalliga-erprobte Spieler ins Greyerzerland. Droht angesichts der unterschiedlichen Aktivitäten an der Transferfront die kantonale Hierarchie heuer auf den Kopf gestellt zu werden?

 Nach den Darbietungen beim samstäglichen Freiburger Derby kann man auf Düdinger Seite (zumindest vorerst) Entwarnung geben.

Abplanalp überragend

 Von den hochgelobten Greyerzer Verstärkungen war in der Eishalle SenSee nichts zu sehen, alle voran Damien und Fabrice Eisenring konnten die in sie gesteckten Erwartungen zu keinem Zeitpunkt erfüllen. Prominente Namen allein garantieren eben noch keinen sportlichen Erfolg. Einzig die beiden Brüder für die brutale 0:11-Klatsche zum Saisonauftakt verantwortlich zu machen, wäre indes ungerecht. Vielmehr enttäuschte das ganze Greyerzer Team. Mit teils haarsträubenden Fehlern schenkte man dem Gegner mehrere Tore, und nach dem ersten Drittel offenbarten sich bei Bulle bereits konditionelle Probleme. Natürlich lässt sich nach nur einem Spiel eine Mannschaft noch nicht schlüssig beurteilen. Aber mit solch harmlosen Auftritten wie beim Saisonauftakt wird das Team von Olivier Monney die angestrebten Playoffs kaum erreichen–und schon gar nicht die kantonale Eishockey-Hierarchie umstossen.

 Achtzehn Minuten lang sah es so aus, als könnte sich in Düdingen ein interessantes Spiel entwickeln. Nach dem Führungstreffer durch Sandro Abplanalp hatte Bulle seine besten Momente und stand dem Ausgleich einige Male nahe. Doch Janick Holzer versetzte den Gästen in der 19. Minute mit dem 2:0 einen Dämpfer, von dem sich Bulle nie mehr erholte. Als Ludovic Hayoz kurz nach dem ersten Seitenwechsel in doppelter Überzahl auf 3:0 erhöhte und wiederum Holzer zum 4:0 traf (34.), war die Partie entschieden. Zwar versuchte Bulles Trainer Monney mit einem Timeout sein Team wieder auf den rechten Weg zu bringen, doch Patrice Waeny knickte nur zehn Sekunden später mit dem 5:0 alle Greyerzer Hoffnungen. In der Folge erhöhte Düdingen dank seiner geduldigen, disziplinierten Spielweise und dank viel Offensivdrang bis zum brutalen 11:0. Am Ende hatten sich neben Patrice Waeny auch die Youngsters Bryan Braaker als Torschütze und Sébastien Progin und Maic Spicher als Assistgeber bei ihrer Premiere im Bulls-Dress hervorgetan.

14 von 17 Sensler konnten sich in die Skorerliste eintragen. Der Sieg der Bulls war zweifellos ein Erfolg der ganzen Mannschaft, dennoch tat sich ein Spieler am Samstag besonders hervor: Sandro Abplanalp steuerte ein Tor und fünf Assists zum Triumph der Düdinger bei – sogar für 1.-Liga-Verhältnisse eine aussergewöhnliche Leistung. Bulls-Trainer Thomas Zwahlen freute sich denn auch für den 29-jährigen, ehemaligen Gottéron-Stürmer. «Sandro hat gezeigt, dass er nun in der 1. Liga angekommen ist. Er ist auf und neben dem Eis der unbestrittene Leader unserer Mannschaft.»

 

 

Telegramm

Düdingen – Bulle 11:0 (2:0, 4:0, 5:0)

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