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Erstes Ja für Regionalkultur

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Erstes Ja für Regionalkultur Generalrat Freiburg für regionale «Coriolis Infrastruktur» Während die Diskussion über das Gastspielhaus auf heute vertagt wurde, hat der Generalrat Freiburg die angepassten Statuten von «Coriolis Infrastruktur» genehmigt. Die Nachbargemeinden freuts. Von CHRISTIAN SCHMUTZ In der Anpassung der Statuten des Gemeindeverbandes «Coriolis Infrastruktur» (Einbezug des bisherigen Gemeindeverbandes «Coriolis Finanzen») ist auch die Beteiligung Freiburgs am Kulturzentrum Espace Nuithonie in Villars-sur-Glâne (4,5 Millionen Franken) und dem Théâtre des Osses in Givisiez (51 000 Franken) mit einbezogen. Dies sei ein Zeichen an die anderen Gemeinden des Kulturverbandes, sagte Antoinette de Weck, Präsidentin der Spezialkommission. Und Stéphane Delley (CSPO) doppelte nach: «Man kann in der Kulturpolitik nicht mehr allein bleiben.» Gemäss Rainer Weibel (Stadtbewegung) entfernte sich aber die Stadt aber immer weiter von der Basis. Und Thomas Zwald (FDP) hätte gerne einen anderen Verteilschlüssel gehabt. Statuten geändert Mit einigen Abänderungs-Anträgen der Spezialkommission und der Finanzkommission wurden die Statuten mit 73 zu 1 Stimme angenommen. Im Dezember wollen sich Villars-sur-Glâne, Granges-Paccot, Givisiez und Corminboeuf darüber äussern. Ein Rückweisungsantrag von Pierre-Alain Rolle (SP), der auch Casino-Geld für die kleinen Kulturschaffenden wollte, wurde mit 1 zu 68 Stimmen abgelehnt. Viel zu reden gab gestern Abend auch die Finanzplanung der Gemeinde. Endlich habe die Stadt einen würdigen Finanzplan, sagten alle Fraktionssprecher. Aber alle hoben ebenfalls die erwartete Anreihung von Defiziten bis 2011 hervor. Es brauche ein konkretes Sparprogramm der Stadt, sagte Georges Gaillard (FDP). Die vorgeschlagenen Ausgleichmassnahmen auf kantonaler und interkommunaler Ebene seien allzu optimistisch und utopisch, sagte Martine Morand (CVP). Das dauere auch zu lange. Für die Finanzkommission waren die vorgelegten Budget-Zahlen des Gemeinderats zu optimistisch. Claude Joye kam mit Gastspielhaus und Pensionskassen-Rekapitalisierung auf 32,7 Mio. Franken Defizit im Jahr 2011 – nicht nur auf 17,8 Mio. wie der Gemeinderat. «Egal, wie man zählt», sagte André Repond (CSPO), «beides ist katastrophal.» Finanzdirektor Pierre-Alain Clément gab den Befürchtungen der Räte Recht: «Wenn wir nichts machen, müssen wir in einigen Jahren die Steuern erhöhen.» Er wies aber noch einmal darauf hin, dass die Stadt nur durch eine Reduktion der übermässigen Lasten als Kernstadt eine Verbesserung werde erreichen könne. Aber er zeigte sich überzeugt, dass die Stadt nicht zu optimistisch geschätzt habe. «Ende 2001 haben wir fürs Jahr 2005 ein Defizit von 19 Millionen vorausgesagt. Heute ist es viel weniger schlimm», sagte Vize-Ammann Clément. Eine Abstimmung über den Finanzplan gab es nicht. Über das Gastspielhaus wurde im Generalrat schon eine gute Stunde eine Eintretensdebatte geführt. Heute Abend wird der Entscheid erwartet. Alles scheint möglich.

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