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Erstmals ein Defizit

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Untertitel: Alters- und Pflegeheim St. Martin

Der Gemeinderat Alterswil bezeichnet das vorgesehene Defizit 2005 von 129000 Franken als unhaltbar. Der Verbandsleitung wird vorgeworfen, die Zahlen zu spät geliefert zu haben, als dass sie noch in die Budgetierung der Gemeinde miteinbezogen werden konnten – für Alterswil ergibt sich ein Fehlbetrag von rund 50000 Franken. Man hätte Vorschläge und Massnahmen für eine Entlastung des Budgets sowie eine Zwischenbilanz des Geschäftsganges 2004 erwartet.

Hanspeter Bellorini, Gemeinderat von Alterswil, sprach an der Versammlung von fehlender Transparenz und Ammann Hubert Sturny wies darauf hin, dass man bisher immer einen Betriebsüberschuss ausweisen konnte, wie dies auch in anderen Heimen der Fall ist.

Auflösung Schwesternhaus
schlägt zu Buche

Charles Wicky, Präsident des Gemeindeverbandes, wies in seiner Antwort zum einen auf die Mindereinnahmen von 120000 Franken hin, die sich durch die Aufgabe der sechs Betten im Schwesternhaus ergeben. Ausserdem habe der Verband keinen Einfluss auf Betreuungs- und Pflegekosten, deren Höhe für 2005 noch unklar seien. Bereits habe man aber bei den Investitionen einige Kürzungen vorgenommen, führte der Präsident aus.

Heimleiter Hans Schmid erinnerte daran, dass man bis vor rund einem Jahr die Buchhaltung nach auswärts gegeben hatte. Die Umstellung auf ein eigenes EDV-System, neue Kontierungsvorschriften sowie die Umwandlung von einem Alters- in ein Pflegeheim seien mitverantwortlich, dass keine Zwischenbilanz präsentiert werden konnte. Im nächsten Jahr sollte dies aber auf jeden Fall möglich sein, versprach Hans Schmid.
Der Voranschlag 2005 wurde schliesslich von 13 Delegierten angenommen – bei drei Enthaltungen. Er sieht Einnahmen von 2,91 Mio. Franken und Ausgaben von 3,04 Mio. Franken vor. Man geht davon aus, dass das Heim im nächsten Jahr 25 Pflegeheim- und 22 Altersheimbetten anbieten kann, und hofft auf eine hohe Auslastung. Im Budget ist auch ein Betrag für das gesetzlich vorgeschriebene Qualitätsmanagement vorgesehen. Ausserdem wird der Personalbestand um 0,9 Einheiten erhöht (Pflege und Hausdienst), wie Heimleiter Hans Schmid ausführte.
Die Delegierten stimmten diskussionlos der Erhöhung des Pensionspreises pro Heimbewohner um einen Franken zu, wie dies vom Kanton vorgesehen ist.

Gesuch für weitere Pflegebetten

Gemäss Charles Wicky wird die Rechnung 2004 «um einige zehntausend Franken» besser ausfallen als budgetiert. Er teilte auch mit, dass der Verband bei der Gesundheitsdirektion ein Gesuch für eine Erweiterung eingegeben hatte. Ob und auf welchen Zeitpunkt die gewünschten fünf Pflegebetten bewilligt werden, ist noch nicht klar.

Ausserdem konnte der Präsident mitteilen, dass sich die zwei Interessenten für das Schwesternhaus zurückgezogen haben. Nun prüft die Gemeinde Tafers einen allfälligen Kauf. Bis eine definitive Lösung getroffen ist, kann der Gemeindeverband Alters- und Pflegeheim St. Martin (Alterswil, St. Antoni, St. Ursen und Tafers) weiterhin Zimmer mieten, wo wie bisher leicht pflegebedürftige Betagte untergebracht werden.

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