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Erstmals weniger als 2000 Tiere gezählt

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263 Gämsen wurden 2016 im Kanton Freiburg geschossen. Dies entspricht 32,5 Prozent des Bestands, der in den für die Jagd offenen Gebieten gezählt wurde. Wenn das Ziel verfolgt wird, eine Population zu stabilisieren, sollte die Abschussrate nicht über dieser Zahl liegen. Dies hält der Staatsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage von Grossrat Markus Bapst (CVP, Düdingen) fest. Dieser hatte sich danach erkundigt, ob im Kanton nicht zu viele Gämsen zum Abschuss freigegeben werden.

Zu viele Männchen geschossen

Im Kanton Freiburg ­werde – wie auch in der übrigen Schweiz – seit mehreren Jahren ein Rückgang des Bestandes festgestellt, so der Staatsrat weiter. 2016 seien im Kanton erstmals seit zehn Jahren weniger als 2000 Tiere gezählt worden, nämlich deren 1878. Dieser Rückgang werde von verschiedenen Faktoren beeinflusst, oft aber vom Jagddruck. Im Weiteren werde seit mehreren Jahren auch eine unausgewogene Entnahme von männlichen und weiblichen Tieren beobachtet. 2016 lag dieses Verhältnis bei 3 zu 1 bis 4 zu 1.

Um einen gesunden Bestand zu erreichen, wolle man ab diesem Jahr mehrere Massnahmen einführen. So wurde etwa schon vor zwei Wochen erstmals ein Jagdmanagement eingeführt, bei dem die Gämsen unter den Jägern verlost werden. Es sollen dieses Jahr aber auch neue Zählungen eingeführt werden, um die Zuwachs- und die Nachwuchsrate der Gämsen zu bestimmen.

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