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Erwin Jutzet: «Das Volk hat die Anliegen des Verkaufspersonals höher gewichtet»

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Das Stimmvolk hat mit dem Nein die Kompromisslösung des Staatsrates abgelehnt. Dieser hat nämlich in der Revision des Handelsgesetzes die Kürzung des Abendverkaufs um eine Stunde eingebracht, dies als Kompensation für die zusätzliche Stunde am Samstag. «Der Staatsrat nimmt das klare Ergebnis zur Kenntnis. Das Volk hat die Anliegen des Verkaufspersonals höher gewichtet als die zusätzliche Stunde am Samstag», kommentierte der zuständige Staatsrat Erwin Jutzet das Volksverdikt.

Der Justizdirektor rief in Erinnerung, dass der Staatsrat versucht habe, zwischen den zerstrittenen Sozialpartnern zu vermitteln. Nachdem das Referendum zustande gekommen war, seien die Vermittlungsversuche eingefroren.

Ein Normalarbeitsvertrag, wenn kein GAV

Erwin Jutzet will aber nach dem Nein wieder als Vermittler auftreten. Er will zuerst mit den Gewerkschaften und den Arbeitgebern das bilaterale Gespräch suchen, bevor er beide Parteien an einen Tisch bringen will. «Wenn kein Gesamtarbeitsvertrag zustande kommt, wird der Staatsrat den Arbeitgebern einen Normalarbeitsvertrag aufzwingen», betonte er weiter.

Nach seinen Worten können in einem solchen Vertrag Arbeitsbedingungen wie Minimallohn, Ferien usw. festgehalten werden. «Diese Bedingungen gelten dann für jene Geschäfte, in welchen keine anderen Verträge abgeschlossen wurden», sagte er und wies darauf hin, dass Migros und Coop auf Schweizer Ebene über einen GAV verfügen. Dieser geht aber weniger weit als die Forderungen der Freiburger Gewerkschaften. az

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