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Es blieb bei der Schadensbegrenzung

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Autor: kurt ming

Vergangenen Freitag musste Ambri in Freiburg mit nur drei Söldnern auskommen, gestern in Zug standen bei Gottéron ebenfalls nur drei gesunde Ausländer auf dem Eis. Das Resultat war das gleiche: Der Gast musste nach langer und guter Gegenwehr wie die Tessiner am Ende ohne Punkte die Heimreise antreten. Das alte Gesetz, dass Teams in der unteren Ranglistenhälfte auswärts kaum einmal ein solches Spiel gewinnen können – vielleicht ist dies ja auch eine Kopfsache -, bekam somit in Zug neue Nahrung. Michel Ouellet musste wie angekündigt mit seiner Adduktorenverletzung pausieren, und Mark Mowers liess sich nicht nochmals wie gegen Ambri fitspritzen. Damit blieb den Freiburgern objektiv gesehen gegen den zuletzt erstarkten EVZ nicht viel mehr, als den Schaden in Grenzen zu halten.

Das ungleiche Powerplay

Bis weit ins letzte Drittel hinein hielt der HCF dank ein paar Big Saves von Caron und auch einem Quentchen Glück das Skore offen, ehe dann die Innerschweizer mit zwei Toren ihrer beiden Kanadier Dupont und Holden das Spiel vorentschieden. Pech für das Pelletier-Team: Ein paar Sekunden bevor der ehemalige Gottéron-Center auf 2:0 erhöhen konnte, hatte Verteidiger Collenberg in Unterzahl nur den Pfosten getroffen. Und so ging man eben mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die letzte Pause, statt nach dem Ausgleich weiterhin auf einen Lucky Punch hoffen zu können. Diese wichtige Spielphase war natürlich Wasser auf die Mühle des wiedererstarkten und motivierten EV Zug.

Einmal mehr büsste Gottéron in diesem Match für ein völlig ungenügendes Powerplay. Beim Stand von 0:0 hatten die Drachen im zweiten Drittel fast zwei Minuten lang eine doppelte Überzahl, aber kein einziger richtiger Torschuss schaute dabei heraus. Zug machte es dann ein paar Zeigerumdrehungen später besser: Nach ebenfalls ein paar Startschwierigkeiten kombinierte sich der Ausländerblock durch die gelichteten Abwehrreihen der Gäste, und mit einem Knaller aus der Halbdistanz eröffnete Dupont kurz nach Spielmitte endlich das Skore. Im Nachhinein gesehen war dies vielleicht schon so etwas wie eine Vorentscheidung. Eine weitere Strafe für die Freiburger leitete dann ein paar Sekunden vor Ende des zweiten Drittels den nächsten Zuger Treffer ein: Goldhelm Holden versenkte dabei ein Zuspiel des neuen EVZ-ShootingStars Damien Brunner aus kurzer Distanz. Offenbar hatten das Pelletier-Team nichts aus den Undiszipliniertheiten der ersten 40 Minuten gelernt, denn auch den endgültigen K.-o.-Schlag durch McTavish – es war dies schon das dritte Tor der Zuger Söldner an diesem Abend – kassierte Gottéron, als mit Lukas Gerber wiederum ein Verteidiger draussen sass (41.). Nach dem 4:0 durch Christen nahm der Sieger offensichtlich Tempo aus dem Spiel und verschonte damit die Drachen vor einer noch grösseren Schlappe.

Nach vorne ging nichts

Was gegen die ebenfalls schwachen Ambri und Langnau noch zu Siegen gereicht hatte, genügte offensiv diesmal bei Weitem nicht. Der finnische Keeper Jussi Markkanen musste kaum ein halbes Dutzend echte Torschüsse abwehren – der Freiburger Angriff war einmal mehr nur ein laues Lüftchen. Klar fehlten dem Verlierer verletzungshalber zahlreiche Stürmer, aber die verbliebenen konnten sich in den 60 Minuten kaum einmal richtig in erfolgversprechende Abschlusspositionen bringen. Besonders bitter muss der Abend für Goldhelm Corsin Casutt gewesen sein. Der Ex-Zuger gab bis zum Schluss alles, resultatmässig schaute jedoch auch bei ihm nichts Zählbares heraus. So kam der EVZ zu relativ leicht eingespielten drei weiteren Punkten, während für Gottéron der Abstand zum Strich immer mehr anwächst. Ob sich an dieser heiklen Situation in den beiden Wochenendspielen gegen Teams wie Zürich (h) und Lugano (a) etwas Grundlegendes ändern wird, ist nach dieser mageren Leistung in Zug nicht unbedingt zu erwarten. Wenigstens meldeten die Verantwortlichen des Klubs, dass die Verletzung Ouellets nicht so schlimm wie zuerst angenommen sein soll. Ob der Kanadier bei einer eventuellen Rückkehr am Freitag die Potenzschwierigkeiten im Freiburger Sturm lösen wird, scheint mehr als fraglich.

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