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Es fühlt sich an wie Fliegen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es kann einem beinahe etwas schwindelig werden, wenn man Sven Cotting, Fabio Gross, Sandro Schmutz und Pascal Stadelmann aus dem Sense-Oberland dabei beobachtet, wie sie blitzschnell Wände hochklettern, Saltos schlagen, aus mehreren Metern Höhe herabspringen und alles aussehen lassen, als wäre es ganz einfach. Die akrobatische Sportart, die sie nun seit mehreren Jahren ausüben, nennt sich Parkour. Entwickelt wurde sie vom französischen Stuntman David Belle in der urbanen Umgebung von Paris. Die Idee gab ihm sein Vater, ein Veteran des Vietnamkriegs, der schnelles Überwinden von Hindernissen zum Überleben brauchte. Heute wird Parkour als «Kunst» bezeichnet, nämlich die, sich möglichst schnell und effizient von einem Ort zum anderen zu bewegen. Den Parkourläufern steht dabei nichts im Weg, am allerwenigsten Mauern, Treppen oder Geländer. Die Läufer rennen, springen, klettern, schwitzen. Hierzulande bekannt wurde Parkour besonders durch Filme und Computerspiele. Auch die vier jungen Sensler kamen übers Internet das erste Mal in Berührung damit. Auf Youtube sahen sie sich Tutorial-Videos von Parkour- und Freerun-Profis an und wagten bald selbst erste Versuche. Damals noch im eigenen Garten, bald schon in den Dörfern des Sensebezirks und in der Turnhalle von Giffers. «Am Anfang war alles schwer. Selbst Dinge, die uns mittlerweile total einfach vorkommen», sagt Pascal Stadelmann. «Wenn man nicht regelmässig trainiert, macht man schnell wieder Rückschritte», ergänzt Sandro Schmutz. Selbst atemberaubende Tricks sehen bei den vier Parkourläufern aus, wie ein Spaziergang. Trotzdem müssen auch sie Vorsicht walten lassen bei ihren waghalsigen Sprüngen. «Man braucht dafür mentale wie physische Stärke und die richtige Technik. Fehlt einer dieser drei Faktoren, wird es gefährlich», erklärt Fabio Gross. Ein Risiko bleibt immer, auch die vier haben sich schon einige Verletzungen zugezogen. «Es kommt immer auf die Tagesform an: Einmal gelingt dir alles auf Anhieb, am nächsten Tag hat man eine Blockade und kann kaum springen», weiss Sven Cotting.

Das Gefühl der Freiheit ist es, was die vier an Parkour so lieben. Das Gefühl, dass einem nichts im Weg steht und man jedes Hindernis überwinden kann. So fühlt sich Springen an wie Fliegen. Zumindest fast.

 

 Die Freiburger Nachrichten testen für Sie diesen Sommer in einer lockeren Serie aussergewöhnlicheSportarten.

 

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