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«Es gab nicht nur einen Höhepunkt»

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Autor: Imelda Ruffieux

Es war halt schon ein wenig ärgerlich: Als die Helfer gestern Sonntag das Festgelände bei der Kaserne in Schwarzsee aufräumten, taten sie dies bei schönstem Sonnenschein. Genau bei jenem Wetter also, das sich die Organisatoren für die erste Austragung des Jodel-Openairs Schwarzsee am Samstag gewünscht hätten.

Aber trotz anhaltender Nebelschwaden und Novemberkälte wurde der Anlass ein Erfolg. «Das schlechte Wetter ist schon ein Wermutstropfen. Doch haben wir keinen Grund, Trübsal zu blasen», erklärte OK-Präsident Matthias Jungo gegenüber den FN. «Denn abgesehen davon, ist das Openair sehr gut gelaufen, und wir haben alle ein positives Gefühl.»

Besucher von nah und fern

Zwischen 700 und 800 Zuschauer sind an den Schwarzsee gereist, um die Darbietungen unter freiem Himmel zu geniessen. Viele kamen aus dem Umkreis der beiden organisierenden Vereine – des Jodlerklubs Alphüttli Plaffeien und des Jodlerklubs Flüehblüemli Sangernboden. «Es waren viele unserer langjährigen Fans dabei, die uns auch immer an den Jodlerabenden die Treue halten», erklärte Matthias Jungo. Eine ansehnliche Gruppe Zuschauer reiste aber auch im Gefolge der eingeladenen auswärtigen Jodlerklubs an. «Es kamen Besucher aus dem Berner Oberland und dem Wallis.» Das OK nimmt an, dass bei schönem Wetter wohl das Doppelte an Besuchern gekommen wäre.

Jeder bot etwas Besonderes

Sie alle kamen in den Genuss von hoch stehendem Jodelgesang. Das Publikum honorierte die erlesene Auswahl an Darbietungen mit viel Applaus. «Es gab nicht nur einen Höhepunkt, sondern viele», meint Matthias Jungo dazu. Jede Formation habe etwas Besonderes geboten und sei auf ihre Art gut angekommen; seien es die Geschwister Schenk mit ihrem speziellen Gesang, die Appenzeller mit dem ihnen sehr eigenen Stil oder auch der Chor aus Geuensee, bei dem man die technisch gut geschulten Stimmen geniessen durfte. «Wir wollten von allen Regionen etwas Gutes, und das ist uns gelungen», hält Matthias Jungo fest.

Die Darbietungen der einheimischen Formationen trugen dazu bei, den Kreis für einen gelungenen Folklore-Abend zu schliessen. Die Stromstoss-Örgeler zum Beispiel, mit ihrem doch sehr aussergewöhnlichen Stil, traditionelle Volksmusik und moderne Arrangements zu kombinieren, sorgten für gute Stimmung im Publikum.

Generalprobe fürs Jodlerfest

Für die beiden Träger-Chöre seien die Auftritte so etwas wie die Hauptprobe für das Jodlerfest in knapp drei Wochen gewesen, meint Matthias Jungo. Die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg habe gut geklappt, erklärt er. Die beiden Chöre sind durch den gleichen Dirigenten und durch einen gemeinsamen Sänger verbunden.

Bis in die hinterste Ecke

Da die Schwinger-Arena doch sehr gross ist, hat das OK in weiser Voraussicht die Firma «Zagi Drön» aus Wünnewil engagiert, um das Konzert tontechnisch professionell aufzubereiten. So drangen die Vorträge auch in die hintersten Ecken in bester Qualität.

Das OK sei auch den rund 40 Helfern dankbar, sei es aus dem Umfeld der Jodler oder der Trachtengruppe Plaffeien, unterstreicht Matthias Jungo.

Die guten Erfahrungen der ersten Austragung des Jodel-Openairs bleiben den Organisatoren erhalten. Noch ist es nicht definitiv, doch könnten sich Matthias Jungo und seine OK-Kollegen gut vorstellen, den Anlass in ein paar Jahren noch einmal auf die Beine zu stellen.

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