Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Es geht auch ohne volle Liste»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

FDP tritt mit 11 von 13 möglichen Grossratskandidaten an

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Als einzige Partei im Seebezirk stellt die FDP nicht die höchstmögliche Anzahl von 13 Kandidaten für den Seebezirk, sondern tritt mit elf Personen an. Zwar muss die Kandidatenliste erst in drei Wochen deponiert werden, doch Bezirkspräsident Pascal Friolet liess an der Kandidatenpräsentation vom Freitag in Kerzers durchschimmern, dass die Partei wohl nicht um alles in der Welt die zwei übrigen Listenplätze belegen will. «Bereits im Jahr 2001 sind wir nicht mit einer vollständigen Liste angetreten. Es geht auch so», sagte er.Wie alle anderen Parteien strebt auch die FDP den Beibehalt der bisherigen Sitzanzahl (5) im Grossen Rat an – dies bei gleichzeitiger Verringerung der Gesamtanzahl Grossräte. Generell will die FDP eine Stärkung des Seebezirks innerhalb des Kantons erreichen. Dies soll einerseits durch den Ausbau des Verkehrsnetzes geschehen, andererseits soll die Raumplanung der Schöpfung von Arbeitsplätzen dienen, wie Friolet ausführte.

Nur eine Legislatur absolviert

«Das Durchschnittsalter unserer Kandidaten ist vielleicht nicht das allerjüngste», räumte Pascal Friolet ein. Er verwies aber darauf, dass von den vier amtierenden Grossräten, die nochmals antreten, alle nur eine Legislatur hinter sich haben.Zurückgetreten ist einzig Eric Simonet (Haut-Vully). Er war laut Friolet 15 Jahre lang Grossrat und trete aus beruflichen Gründen nicht mehr an.Stadtpräsidentin Christiane Feldmann (Murten) will sich für mehr Gemeindeautonomie und die Zweisprachigkeit einsetzen. Ausserdem fordert die Präsidentin des Gemeindeverbandes See einen gefestigten Spitalstandort Merlach.Markus Ith (Murten) ist Vizepräsident der Kantonalpartei. Er verlangt unter anderem, dass der Kanton für jeden Einzelnen steuerlich interessant und als Lebens- und Arbeitsraum attraktiv bleibt.Gemeindepräsident Heinz Etter (Ried) wünscht sich den Beitritt zum Tarifverbund Libero (Bern-Solothurn-Luzern). Ausserdem ist ihm die Erhaltung des Grossen Mooses als Grundlage für eine innovative Landwirtschaft wichtig.Ernst Maeder-Rothermann (Kerzers) fordert Einrichtungen, die es beiden Elternteilen ermöglichen, einer Beschäftigung nachzugehen. Auch für Senioren wünscht er sich sinnvolle Beschäftigungen.

Umwelt und Eigenverantwortung

Jean-François Chenaux (Bas-Vully) möchte, dass die Ausbildung vermehrt den Anforderungen der Wirtschaft gerecht wird, ohne den Jungen damit eine freie Wahl zu verwehren. Als Wistenlacher liegt dem Syndic zudem die Landwirtschaft und insbesondere der Weinbau am Herzen.Mit einem «massvollen Wachstum» will Roger Ekmann (Muntelier) der Umwelt Sorge tragen. Der Gemeindepräsident und ehemalige Vorstandspräsident des Bezirksspitals will sich zudem für Blockzeiten, Ganztagesschulen und Kindertagesstätten sowie für verbesserte Anschlüsse zwischen den Kantonalstrassen des Bezirks und der Autobahn A 1 einsetzen.«Selbstverantwortung» lautet das Credo von Christine Jakob-Steffen (Murten). Nach Meinung der Vizepräsidentin des Generalrats sollte sich der Ruf nach dem Staat in Grenzen halten. Zudem wünscht sie sich, dass jeder seine demokratischen Rechte in Anspruch nimmt und abstimmen geht.

Tagesschulen und Ausbildung

Manfred Wolf (Ried) will mit seiner Politik aktiv zur Lösung von Interessenkonflikten beitragen, die in demokratischen Strukturen vorkommen können.Silvan Jampen (Kerzers) fordert einen frühen Beginn des Fremdsprachenunterrichts und Tagesstrukturen in der Schule für die Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft.William Grandmaison (Courtepin) möchte eine entmutigende Last an staatlichen Vorschriften vermeiden. Der ehemalige Verfassungsrat wünscht sich freies Unternehmertum und Eigenverantwortung.Daniela Barilli (Kerzers) will eine zukunftsorientierte Bildungspolitik mit einer interkantonalen Harmonisierung der Lehrpläne. Ausserdem ist sie der Meinung, dass die Berufslehre praxisbezogen und in den Lehrbetrieben bleiben soll.

Mehr zum Thema